Archive for August 2007
Reset eines VPN Tunnel unter Watchguard Fireware Pro
Leider kann unter Watchguard Fireware Pro 8 und 9 kein VPN Tunnel mit Hilfe des WSM zurückgesetzt (resettet) werden. Mit Version 7 war dies noch möglich. Mit dem CLI der Fireware Pro kann dies allerdings durchgeführt werden. Einen Artikel zur CLI hab ich bereits hier geschrieben.
Jede VPN Verbindung bekommt eine eigene ID (meist eine 7-stellige Nummer). Je nach Art kommen verschiedene Befehle zum Einsatz :
WG#show vpn-tunnel ike-gateway WG#show vpn-tunnel ipsec WG#show vpn-tunnel muvpn WG#show vpn-tunnel pptp
Reset des Tunnels mit folgenden Befehl durchführen :
WG#no vpn-tunnel ipsec ID-BOVPN-Tunnel WG#no vpn-tunnel muvpn ID-MUVPN-Tunnel WG#no vpn-tunnel pptp IP-Adresse-PPTP-Client
Vorsicht : Mit dem CLI kann eine Firebox komplett konfiguriert werden. Unter Umständen ist die Konfiguration aber nicht lesbar für den WSM.
UPDATE : Mit Version 9.1 funktionieren die oben beschriebenen Befehle leider nicht mehr. Laut Watchguard soll ein Reset auch mit dem System Manager möglich sein.
Keine KommentareCLI mit Watchguard Fireware Pro
Auch unter Watchguard Fireware Pro 8 und 9 wird ein CLI mitgeliefert. Erreichbar mit einer SSH Verbindung auf Port 4118 des Trusted Interface. Bei der Anmeldung wird als User “admin” und als Passwort das Configuration Passphrase der Firebox verwendet. Watchguard empfiehlt das CLI nur zu benutzen, wenn zeitgleich keine Verbindung mit dem WSM zur Firebox hergestellt ist.

Import einer Parallels VM unter VMware Fusion
Mit dem Parallels Transporter ist ein Import einer VMware VM möglich. Für die umgekehrte Richtung kann der VMware Converter verwendet werden. Ein entsprechendes Tech-Dokument kann direkt bei VMware heruntergeladen werden. Getestet wurde es unter Parallels 2.5 und 3.0. Der Converter muss mindestens in Version 3.0.1 vorliegen. Ich selber habe 2 Windows XP VMs nach der Anleitung konvertiert und es gab dabei keinerlei Probleme.

Die Domain-Weltkarte
Beim Stöbern im Internet bin auf eine interessante Seite gestoßen. Bei der Domain-Karte kann für 29 € eine komplette Weltkarte (120×60 cm) mit allen Länderdomains gekauft werden. Wer einen entsprechenden Drucker besitzt, kann sich diese auch selbst ausdrucken.
5 KommentareVMware ESX Server 3.1.0 - VirtualCenter 2.1.0
Unter hoher Geheimhaltung arbeitet VMware momentan an VMware Virtual Infrastructure 3.1. Mit dabei sind neben den obligatorischen Updates auch neue Features. Die wichtigsten sollten sein :
- Solid State Drive Boot - ESX Lite direkt von Solid State booten
- DMotion - Hot Migration von EXS 3.1 - ESX 2.5
- Update Manager 1.0 - automatisiertes Patch Management
- VMware Consolidate Backup mit VMware Converter 4.0 - Integrierter Converter im VirtualCenter für VCB Restores
- VMware Server 2.0 - Unterstützung durch VirtualCenter 2.1.0
- 128 GB RAM per Host - 64 GB per VM
Nachfolger von BartPE - VistaPE
Meine BartPE Boot CD hat mir schon immer sehr gute Dienste geleistet. Als Grundlage wird Windows XP verwendet. In letzter Zeit habe ich aber immer wieder mit nicht erkannten Geräten zu kämpfen (vor allem Netzwerk - bzw Raidcontrollertreiber). Mit VistaPE gibt es jetzt ein bootbares Vista System. Es werden sehr viel mehr Geräte erkannt und hat kaum höhere Systemanforderungen als das alte BartPE. Zum Erstellen einer VistaPE CD wird das Windows Automated Installation Kit von Microsoft benötigt. Weitere Infos findet man direkt bei VistaPE oder Stephan.


