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Probleme bei Installation HP Command View EVA 9.3

Dass Command View nicht immer einfach ist, dürfte jedem bekannt sein. Ich hatte jetzt schon mehrmals Probleme beim Update auf Version 9.3. Egal ob CV vorher deinstalliert oder ein direktes Upgrade durchgeführt wurde, es funktionierte teilweise nicht ohne Fehler.

Zwei verschiedene Probleme inkl. Lösung möchte ich hier näher erläutern.

1. SMIS ist bereits auf dem Server installiert

error-cv-93

Wurde eine vorhandene CV Version nicht richtig entfernt oder ist der RSM noch installiert, kann diese Fehlermeldung erscheinen.

Um das Problem zu lösen müssen folgende Schritte durchgeführt werden :

  • Entfernen evtl. noch vorhandener CV Komponenten (Systemsteuerung – Programme)
  • EVA Performance und Command View CIMOM/SMI-S Software muss deinstalliert werden
  • Entfernen folgender Registry Einträge (HKEY LOCAL MACHINE -> SOFTWARE -> Hewlett-Packard)
    • command view
    • HpOvLic
    • ccbgn
    • CxwsCimom
    • hp Storageworks SMI-S
    • EVA_Provider
    • EVA Performance Monitor
    • EVAPerf
  • Prüfung ob die Einträge in HKEY LOCAL MACHINE -> SOFTWARE –> Wow6432Node nochmals vorhanden sind und entfernen (nur für 64 Bit Systeme notwendig)
  • geg. Entfernen folgender Registry Einträge (HKEY LOCAL MACHINE -> SYSTEM -> CurrentControlSet –> Services)
    • HP RSM Server
    • HP RSM Database
  • Prüfen noch vorhandener Services (Start –> Ausführen –> services.msc)
    • HP Command View EVA (entfernen mit “sc delete CVEVA”)
    • HP EVA Performance Data Collector (entfernen mit “sc delete EVAPDCS”)
    • HP StorageWorks CIM Object Manager (entfernen mit “sc delete CxwsCimom”)
  • Löschen noch vorhandener Dateien
    • C:\Program Files\Hewlett-Packard\Sanworks\Element Manager for StorageWorks HSV
    • C:\Program Files\Hewlett-Packard\COMMON_CCBGN
    • C:\Program Files\Zero G Registry  (vorsicht wird nicht nur von CV verwendet !!! – versteckter Ordner)
    • C:\Program Files\Common Files\Hewlett-Packard\HPOvLIC
    • C:\Program Files\Hewlett-Packard\SMI-S\CXWSCimom\config

Nach einem Neustart des Servers sollte die Command View Installation ohne Probleme durchlaufen

 

2. Management Integration Framework application has failed to start oder

Login failed. Security services not available. Ensure security services are running. oder

XF service has failed to start

error-cv-93-2

Diese Fehler treten bei nicht korrekt erkannten Netzwerkeinstellungen auf. CV hat u.U. Probleme sobald der Server mehr als eine IP Adresse gebunden hat. Die Installation wurde jedoch durchgeführt. Der Dienst HP (MIF Management Infrastructure Framework) kann nicht richtig gestartet werden.

Problemlösung:

  • Prüfung welche IP CV verwendet (CV öffnen – IP wird angezeigt)
  • Eintrag in die hosts Datei (IP + Rechnername)
  • Ordner C:\Programme\Hewlett-Packard\XFROOT löschen
  • C:\Programme\Hewlett-Packard\XF in CLI öffnen
  • in diesem Ordner “install.bat C:\Programme\Hewlett-Packard\XFROOT” ausführen (je nach Schreibweise muss der Pfad in “” gesetzt werden
  • Start HP MIF Service
  • geg. “C:\Program Files\Hewlett-Packard\XF\bin\win-32>XfAppMgr register XFSecurity.cfg” ausführen
  • Prüfung ob User angelegt wurde (hpadmin) – Prüfung ob Gruppen angelegt wurden (HP StorageAdmins, HP StorageUsers)
  • geg. Admin User der Gruppe HP StorageAdmins hinzufügen

Anschließend kann eine Anmeldung an CV durchgeführt werden

Brocade Switch für HP EVA Continuous Access konfigurieren

XCS 09534000 führt neue Replication Protokolle ein

Mit dem Release der XCS 09534000 wurde CA erweitert und es lässt sich das Replication Protocol einstellen. Je nach Typ müssen auch die angeschlossenen FC Switches entsprechend eingestellt werden.

B-Series Switch – Einstellungen für HP FC Replication Protocol

disable switch

aptpolicy 1 (port-based routing)

dlsreset (disable DLS)

iodset (enable in-order delivery)

switchenable

 

B-Series Switch – Einstellungen für HP SCSI FC Replication Protocol

disable switch

aptpolicy 3 (enable exchange-based routing)

aptpolicy –ap 0

iodreset (disable in-order delivery)

switchenable

VMware ESXi 4.1 von USB Stick installieren (HP–Edition)

VMware Hypervisor per Kickstart automatisiert einrichten

Mit dem Release von vSphere 4.1 hat VMware angekündig, künftig keine ESX Server mit Service Console mehr zu vertreiben. Künftig wird es nur noch den VMware Hypervisor (ESXi) geben. Viele ESX Admins müssen sich nun entscheiden, ob Sie den Schritt zur ESXi Variante jetzt, oder der nächsten Version gehen wollen. Meiner Erfahrung nach gehen viele bereits beim Wechsel auf 4.1 zur schlanken Hypervisor Edition über.

Ein direktes Upgrade von ESX 4.0 auf ESXi 4.1 ist nicht möglich. VMware hat dem Thema ein eigenes Upgradeportal gewidmet. Die sauberste Variante für einen Wechsel ist die Neuinstallation. Je nach Anzahl der vorhandenen Server ist dies mit mehr oder weniger Zeitaufwand verbunden.

Vorstellen möchte ich hier die Variante USB Stick. Da ich selber nur mit HP Hardware zu tun habe, bietet sich hier eine interessant Möglichkeit an. Nämlich das Kombinieren der USB Boot Sticks (Smart Start / DVD Firmware Upgrade) mit dem VMware Installations Image.

Alles was wir benötigen ist das USB Key Utility und ein ISO Image einer Smart Start. So lässt sich in kurzer Zeit ein bootfähiger USB Stick erstellen. Anschließend natürlich noch das VMware ISO Image darauf entpacken. Nun noch ein paar kleine Anpassungen durchführen und fertig ist der “HP Multi Installation USB Stick”.

Eine genaue Anleitung zum Erstellen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

hp-vmware-boot

Portlizenzen bei einem HP B-Series SAN Switch

Vergabe der Portlizenzen per DPOD

Brocade Switches von HP verteilen per DPOD Portlizenzen. In Verbindung mit einem HP Blade werden einmal “verbrauchte” Portlizenzen nicht wieder freigegeben. Praktisches Beispiel – Verschieben des Blades in einem anderen Slot.

Mit DPOD Kommandos lässt sich das aber ohne Probleme ändern. Einfach per CLI (z.B. Telnet) auf den Swtich drauf.

 

Auflistung aller lizenzierten Ports

licensePort –show

 

Freigabe einer Lizenz

licensePort –release <Portnummer>

 

Lizenzieren eines Ports

licensePort –reserve <Portnummer>

 

san-switch

VMware vSphere mit HP StorageWorks EVA

Best Practices Konfiguration mit Advanced Performance Parametern

Viele Admins setzen Virtualisierung mit zentraler Storage ein. Oftmals kommt eine Kombination VMware vSphere und HP EVA zum Einsatz. Um ein optimales Zusammenspiel beider Komponenten zu erreichen sind bei der Installation / Konfiguration einige Dinge zu beachten. Wichtig ist eine richtige Konfiguration / Präsentation der LUNs, aber auch am Multipathing von VMware sollten Änderungen vorgenommen werden. Außerdem kann eine enorme Performancesteigerung erreicht werden, wenn an den richtigen Schrauben gedreht wird. 

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Einstellungen / Empfehlungen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

HP Proliant G6 Server – Unregelmäßiger Bluescreen

Seit der Einführung der G6 Proliant Server (und bald der G7) aktiviert HP standardmäßig die No-Execute Memory Protection im BIOS.

Da die meisten Server unter Windows laufen, ist im Regelfall auch ein Virenscanner installiert. Leider kann dies unter Umständen sehr unregelmäßige Bluescreens und Serverabstürze zur Folge haben. Hier “streiten” sich das BIOS und der Virenscanner um den Schutz div. Speicherbereiche. Das Problem tritt u.a. mit Kaspersky oder Panda Anti-Virus auf.

Als Workaround wird die Deaktivierung des NX Flags im BIOS empfohlen.

Hat jemand ähnliche Probleme?

 

HP Windows ROK Version unter VMware ESX installieren

Virtualisiertes Windows mit HP Reseller Option Kit (ROK) Media

 

Als HP Fachhändler ist möglich, eine Windows Lizenz gleich beim Kauf eines Proliant Servers dazu zu bestellen. Dies zu einem wesentlich günstigeren Preis als ein OEM Produkt.

Der einzige Unterschied (neben den HP gebrandeten Datenträger) ist eine integrierte Prüfroutine um den Hardwaretyp festzustellen und eine Installation auf einem anderen System zu verhindern.

Wird das Windows unter VMware virtuell installiert, bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab.

hprok

Das Problem liegt an der falsch erkannten “Hardware”. Um das BIOS des Proliant Server korrekt zu erkennen, muss in der VMX Datei der VM eine Zeile hinzugefügt werden. Dies geschieht entweder per Editor oder über den VM Client unter Konfigurationsparameter der VM Einstellungen.

SMBIOS.reflectHost=TRUE

Weitere Anmerkung :

Laut HP gibt es keine Lizenzprobleme, wenn eine ROK Version virtuell unter VMware installiert wird. Außerdem gibt es dazu ein Customer Advisory.

HP StorageWorks Conference EMEA

Ich bin gerade in Colorade Springs auf der StorageWorks Conference. Da ich zum ersten Mal da bin, wusste ich noch nicht so wirklich was mich erwartet. Nach 2 Tagen kann ich aber sagen – absolut empfehlenswert. Vor allem die Infos über kommende Aktualisierungen (z.B. neue Lefthand, neue G7 Server – näher darf ich natürlich nicht darauf eingehen) sind top.

Die beste Session bisher war ein 2 Stunden Vortrag vom Chief Architect EVA Software. Alle die EVAs implementieren werden erfreut sein, HP hat aus den Problemen gelernt und viele Neuerungen in der Pipeline. Aber zurück zum Thema. Stellt euch einen ca. 40 jährigen Mann mit schulterlangen Haaren vor, der in Hawaihemd, kurzer Hose und weißen Tennissocken auf der Bühne steht und einen Vorträg hält.

Bei dem Anblick war uns klar, der muss was drauf haben. Wenn ihn sein Chef so abgef***** auf die Bühne lässt, muß der einen speziellen Status haben. So war es dann auch. Jetzt weiß ich a) warum die Probleme vorhanden sind / waren b) wie man diese am Besten beheben und c) was in Zukunft zur Prävention unternommen wird.

Vielleicht schreib ich im Flieger zurück nach Deutschland noch einen ausführlicheren Bericht.

HP EVA | PlugIn für VMware

Für alle VMware Kunden mit einer HP EVA SAN gibt es die Möglichkeit, das Virtual Center mit einem Plugin aufzurüsten und von da aus Infos zur EVA zu erhalten. So können Diskgruppen, Raidlevels uvm. bereits im Virtual Infrastructure Client angeschaut werden.

Die Funktionalität wird in diesem Video genauer gezeigt

Momentan wird nur Version 3.5 des ESX bzw ESXi Servers bzw. vCenter 2.5 unterstützt. Für die EVA benötigt man mind. CommandView 7.

Weiterführende Links

http://communities.vmware.com/blogs/amodi/2009/06/22/plugin-eva-for-vmware

HP EVA Storage Presentation unter VMware ESX

HP EVA Continuous Access unter VMware Infrastructure 3.5

Dieser Artikel ist eine deutsche Zusammenfassung eines HP WhitePapers. Es beschreibt die Konfiguration einer hochverfügbaren VMware Umgebung mit HP EVA Storage inkl. Continuous Access.

Datastores unter VMware ESX

VMware Infrastructure 3 hinterlegt in jedem VMFS Datastore Metadaten, die Informationen über das Volume enthalten. Im Logical Volume Manager wird die LUN ID, Product ID des SAN Controllers und die WorldWide LUN ID eingetragen. Jedes VMFS Volume, das von einem ESX Server erkannt wird, bekommt einen seperaten Eintrag.

Snapshot Presentation Prevention

In hochverfügbaren Umgebungen mit mehreren ESX Servern und zentraler SAN Storage müssen diese Parameter gleich sein. Ist dies nicht der Fall wird das Volume als “Snapshot” erkannt. Dies passiert wenn

  • echter EVA Snapshot vorhanden und präsentiert wird
  • unterschiedliche Konfigurationen auf den ESX Server vorhanden sind (LUN ID unterschiedlich)
  • eine vDisk mit HP EVA Continuous Access repliziert wird (bei unterschiedlichen EVA Modellen im Failover Fall)

In /var/log/vmkernel wird anschließend folgender Eintrag angezeigt:

ALERT: LVM: 4903: vmhba2:2:2:1 may be snapshot: disabling access.

Snapshot Presentation

In manchen Fällen ist es aber gewünscht, dass in diesen Fällen Datastores zur Verfügung gestellt werden. Ein ESX 3.x bietet in den Advanced Settings – LVM entsprechende Einstellungen die vorgenommen werden müssen.

Es gibt 2 Optionen, die das Verhalten eines ESX Servers mit Snapshots beieinflussen.

LVM.DisallowSnapshotLun

Out-of-the-Box ist diese Option auf 1 gesetzt. Nach einer Änderung auf 0 und einem Rescan der LUNs, erkennt ESX auch Snapshots als eigene LUN. VORSICHT: Sobald diese Option auf 0 gesetzt ist, können keine “echten” EVA Snapshots präsentiert werden (solang die “normale” Vdisk gemappt ist).

LVM.EnableResignature

Diese Wert steht im Normalfall auf 0. Beim Umstellen auf die 1 werden die Metadaten neugeschrieben. Alle Datastorenamen bekommen ein snapxxxx_ vorangestellt. Außerdem müssen alle VMs neu im VC importiert werden.

Zusammenfassung

Die Kombination zwischen VMware und EVA Continuous Access funktioniert hervorragend. Werden gleiche EVA Modelle verwendet, so ist eine “Spiegelung” der SAN ohne VMware Konfiguration möglich (z.B. EVA 4100 – EVA 4100). Sind verschiedene Modelle im Einsatz, muss je nach Bedarf einer der beiden Parameter angepasst werden (z.B. EVA 4100 – EVA 6100). Hier gehts zur ausführlichen Beschreibung.

esxlvm.jpg