Debian Linux | Installationsdatum einzelner Pakete anzeigen
Anzeige des Installationsdatum von Debian Paketen
Mit folgenden Befehl lässt sich das Datum einer Paketinstallation unter Debian/Ubuntu anzeigen.
ls /var/lib/dpkg/info/*.list -lht | less
Mit folgenden Befehl lässt sich das Datum einer Paketinstallation unter Debian/Ubuntu anzeigen.
ls /var/lib/dpkg/info/*.list -lht | less
Bei einer Neuinstallation oder Umzug eines Servers ist es hilfreich, eine Übersicht der installierten Software zu erhalten.
Folgender Befehl zeigt unter Debian / Ubuntu die installierten (und deinstallierten) Pakete an. Per Pipe lässt sich die Ausgabe in eine Datei umleiten
dpkg –get-selections > pakete.log
Auf dem neuen System lässt sich nun die identische Software einrichten
dpkg –-set-selections < pakete.log
apt-get dselect-upgrade
Eine weitere Möglichkeit ist
dpkg –get-selections | grep -v deinstall | cut -f 1
Unter Windows gibt es das Tool Treesize um die Größe der Ordner festzustellen. Um das gleiche in einer Linux Konsole zu machen, gibt es ncdu. Natürlich kann man mit dem du Befehl auch entsprechende Informationen erhalten, aber meiner Ansicht nach ist das wesentlich einfachen
Um ncdu unter Debian zu installieren muss folgender Befehl eingegeben werden
apt-get install ncdu
Nach erfolgreicher Installation ncdu starten, Verzeichnis das analysiert werden soll angeben und man erhält anschließend eine Übersicht der Ordner, geordnet nach Größe
Während des Arbeitens unter Linux kann es ziemlich nervig sein, ständig ein “Beep” aus dem PC Lautsprecher zu hören. Die einfachste Abhilfe ist in der Datei
/etc/inputrc
am Ende folgendes hinzufügen
set bell-style none
Nach einer Ab – und Anmeldung ist das nervige Geräusch verschwunden.
Nagios ist als Monitoring Tool bereits sehr umfangreich. Noch mehr Nutzen für den Admin erhält man durch den Einsatz des Netways NagiosGrapher.
Mit Hilfe des RRDTools werden aus den zurückgegebenen Werten der Nagios Plugins Grafiken erstellt. Eingebunden wird der NagiosGrapher über die process-service-perfdata Schnittstelle vom Nagios. Es sind keine Patches o.ä. erforderlich.
Eine Anleitung zur Installation unter Debian befindet sich in meinem Wiki.
Vor kurzem habe ich ja bereits einen Artikel zur Auswertung des Postfix Logfiles mit MRTG geschrieben. Eine noch detailiertere Anzeige erhält man mit Mailgraph. Mithilfe des bekannten RRDtool werden die grafiken erstellt. Die Anzeige von Spam- bzw. Virusmails funktioniert nur wenn Postfix mit ClamAV und Spamassassin konfiguriert ist.
Eine Anleitung zur Einrichtung von Postfix – RRDtool – Mailgraph unter Debian findet ihr im Wiki
Hier eine Beispielauswertung

Nach einem Update der VMware Tools, dem Clonen oder einem Umzug einer Debian VM von einem Host auf einen anderen kann es passieren, dass die Netzwerkkarte bzw. die Einstellungen (IP Adresse) nicht mehr erkannt werden. Debian identifiziert standardmäßig die Netzwerkkarten anhand der zugehörigen MAC Adressen. Auf dem neuen VMware Host ändert sich diese und die NIC wird als “neu” erkannt.
Gute Artikel hierzu gibt es im Ubuntu bzw. auch im VMware Forum
Eine Zusammenfassung des Lösungswegs hab ich bei mir im Wiki detailiert eingetragen.
Update: Zu diesem Problem hat VMware auch einen KB Artikel veröffentlicht
Der Postfix MTA bietet in Kombination mit MRTG die Möglichkeit einer grafischen Auswertung. Angezeigt werden in typischer MRTG Manier die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Mails. Neben Postfix und MRTG sind nur noch 3 Perl Skripte nötig, die entsprechend konfiguriert werden müssen.
Eine Anleitung befindet sich hier in meinem Wiki.
Hier ein Beispiel der Statusmeldungen :


Wer bestimmte Dateien unter Debian braucht und das passende apt Paket nicht kennt, der sollte sich apt-file installieren. Mit diesem Befehl kann nach Dateien in Debianpaketen gesucht werden. Dabei ist es unerheblich ob das Paket bereits installiert ist oder nicht. Die Installation erfolgt über
apt-get install apt-file
Nach der Einrichtung des Paketes kann mit dem Befehl
apt-file search (Dateiname)
nach Dateien gesucht werden. Die anschließende Ausgabe zeigt alle zutreffenden Pakete an. Eine genauere Erklärung der Syntax gibt es beim Debiananwenderhandbuch.
Will man unter Debian den ClamAV installieren, hat man das Problem ein veraltetes Paket zu bekommen. Möglicherweise werden dann nicht alle neuen Viren erkannt. Um auch über apt eine aktuelle Version zu erhalten, muss man das Debian Volatile Projekt nutzen.
Das Projektteam hat sich zur Aufgabe gemacht, sich schnell änderne Pakete (z.B. Virenscanner, Spamfilter, usw) auch ohne die Nachteile von unstable, funktionsfähig zu halten. Nötig hierfür ist eine kleine Änderung der sources.list.
Um debian-volatile zu nutzen, muss folgende Zeile in die /etc/apt/sources.list eingetragen werden :
deb http://volatile.debian.org/debian-volatile etch/volatile main contrib non-free
Nach dieser Änderung wird z.B. bei der Installation des ClamAV die neueste Version installiert. Der Befehl hierzu sollte jeden bekann sein:
apt-get install clamav