Archiv nach Schlagworten: ESX

VMware vSphere | Microsoft AD Domain Controller als NTP Server

Synchronisierung der Uhrzeit mit einem Microsoft AD Domaincontroller unter ESXi

Ein ESX(i) Server kann standardmäßig keine Zeitsynchronisation mit einem Mircosoft Windows 2003 Server oder höher durchführen.

Konfiguration Windows NTP Server

Zuerst sollte ein Domain Controller als Zeitserver konfiguriert werden. Wie das funktioniert habe ich in einem früheren Beitrag beschrieben.

Konfiguration ESX / ESXi NTP und Likewise Client

Mit Hilfe des vSphere Clients wird auf dem ESXi Server der NTP Client aktiviert und ein NTP Server (AD Domain Controller) eingetragen.

  • NTP-Client muss aktiviert sein
  • unter NTP-Einstellungen die IP / Name des Server hinterlegen

esxi_ntp

Damit ist die Konfiguration aber noch nicht abgeschlossen. Weitere Einstellungen müssen per CLI vorgenommen werden. Dies kann entweder per Shell oder ssh durchgeführt werden.

In die Datei /etc/ntp.conf uns folgender Eintrag vorgenommen werden

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tos maxdist 30

Um Anpassungen in /etc/likewise/lsassd.conf durchführen zu können muss diese erst schreibbar gemacht werden

1
chmod +w /etc/likewise/lsassd.conf

In dieser Konfigurationsdatei folgenden Parameter wie folgt aktivieren

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sync-system-time = no

Unter ESXi Änderungen speichern lassen (notwendig um die Einstellung nach einem Reboot zu behalten

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/sbin/auto-backup.sh

Neustart der Dienste durchführen

1
2
/etc/init.d/lsassd restart
/etc/init.d/ntpd restart

vSphere 5 | VMware ESXi Warnmeldungen deaktivieren

Mit der Einführung von vSphere 5 wurden auch diverse neue Prüfungen eingeführt, aber auch alte weiter übernommen.  Die ein oder andere Fehlermeldung im vSphere Client ist in einer Testumgebung eher störend. Manche Meldungen unterscheiden sich zwsichen ESXi 4.x und 5.x, sind aber auf die gleiche Art zu deaktivieren.

Hier eine Übersicht dieser Meldungen inkl. Anleitung wie diese abzuschalten sind :

  1. Die Anzahl der vSphere HA-Taktsignal – Datenspeicher für diesen Host beträgt 1. Dies ist weniger als die erforderliche Menge: 2
  2. Dieser Host verfügt momentan über keine Verwaltungsredundanz
  3. SSH für den Host wurde aktiviert – Der Remote-Support-Modus (SSH) wurde für den Host <name> aktiviert

 

1. Die Anzahl der vSphere HA-Taktsignal – Datenspeicher für diesen Host beträgt 1. Dies ist weniger als die erforderliche Menge: 2

ha-taktsignal

  • Eigenschaften des Clusters
  • VMware HA
  • Erweiterte Optionen
  • Neuen Eintrag hinzufügen

das.ignoreinsufficienthbdatastore Wert true

2. Dieser Host verfügt momentan über keine Verwaltungsredundanz

image

  • Eigenschaften des Clusters
  • VMware HA
  • Erweiterte Optionen
  • Neuen Eintrag hinzufügen

das.ignoreRedundantNetWarning Wert true

3. SSH für den Host wurde aktiviert – Der Remote-Support-Modus (SSH) wurde für den Host <name> aktiviert

image

image

  • ESXi Server auswählen
  • Konfiguration
  • Erweiterte Einstellungen
  • UserVars
  • UserVars.SuppressShellWarning
  • Ändern von 0 auf 1

VMware vSphere | Copy & Paste zwischen VMs

Clipboard zwischen VMs aktivieren

Aus Sicherheitsgründen ist “Kopieren und Einfügen” zwischen VMs mit der Remote Console im vSphere Client deaktiviert. Diese Standardeinstellung (ab vSphere 4.1) lässt sich jedoch wieder rückgängig machen. Entweder es wird pro VM oder pro ESXi Host konfiguriert.

Konfiguration pro VM

In den Einstellungen der VM müssen 2 Konfigurationsparameter angepasst werden

image

Es müssen zwei neue Konfigurationsparameter eingetragen werden

isolation.tools.copy.disable   FALSE

isolation.tools.paste.disable  FALSE

image

Sollen alle VMs auf einem ESX/ESXi Host die Einstellung übernehmen, muss das in der /etc/vmware/config eingetragen werden.

isolation.tools.copy.disable=”FALSE”

isolation.tools.paste.disable=”FALSE”

Nach einem Neustart der VMs werden die Einstellungen aktiv.

Hier der dazugehörige VMware KB Artikel.

VMware ESX | Patches per CLI installieren

Für Umgebungen mit VMware vCenter können Updates und Patches mit Hilfe des VMware Update Managers eingespielt werden. Es allerdings auch kleinere Außenstellen oder Homeoffices, die ohne vCenter betrieben werden. Das Einspielen der Patches muss mit Hilfe der Konsole bzw. per CLI erfolgen. Je nach Version kann dies auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden.

Übersicht der CLI Befehle

Hypervisor Version Lokale Konsole vCLI Remote Konsole PowerCLI Remote Konsole
ESX 3.5 esxupdate –bundle=<zip> update N/A N/A
ESXi 3.5 N/A vihostupdate35
–bundle=<zip> –install
N/A
ESX 4.0 esxupdate –bundle=<zip> update vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESXi 4.0 N/A vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESX 4.1 esxupdate –bundle=<zip> update vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESXi 4.1 N/A vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESXi 5.0 esxcli software vib install –depot=/vmfs/volumes/[datastore]/<zip> esxcli software vib install –depot=/vmfs/volumes/[datastore]/<zip> Install-VMHostPatch

Dies ist die kurze Zusammenfassung eines Eintrages im VMware Blog. Ausführlichere Informationen im Blogartikel

Quelle: VMware Blog

vSphere 4.1 | Probleme mit Performance lösen

vsphere-perf-troub

Das bekannte Performance Troubleshooting for VMWare vSphere 4 Guide wurde überarbeitet und liegt jetzt in einer Version für vSphere 4.1 vor. Schritt für Schritt wird erklärt, wie eine Fehlersuche bei Performanceproblemen durchgeführt werden sollte.

Auf meiner VMware Site habe ich noch mehr interessante Tools / Guides aus der VMTN Community zusammengestellt.

Langsame Windows Konsole unter vSphere ESX

Maus reagiert nur sehr verzögert in einer vSphere Windows Konsole

Viele vSphere User haben Probleme mit der Konsole einer Windows VM. Die Maus reagiert nur verzögert, wodurch die Administration erschwert wird.

Ursache hierfür ist ein nicht richtig installierter Grafikkartentreiber. Eigentlich sollte dieser mit den VMware Tools installiert werden. Leider ist dies aber nicht immer der Fall. Erkennen lässt sich dies im Geräte Manager der VM. Hier wird nur die “Standard-VGA-Grafikkarte” erkannt.

image

Beheben lässt sich dies durch die Installation des “VMware SVGA 3D” Treiber. Am Besten im Geräte Manager den Treiber aktualisieren und folgenden Pfad auswählen

C:\Program Files\Common Files\VMware\Drivers\wddm_video

Danach wird der richtige Treiber installiert. Dummerweise muss anschließend noch ein Neustart der VM durchgeführt werden.

image

 

UPDATE 1 (14.12.2010)

Bei älteren Windows Server Versionen (vor 2008) sollte es ausreichen die aktuellen VMware Tools zu installieren und im Grafikkartentreiber die Hardwarebeschleunigung auf “Full” zu setzen.

 

UPDATE 2 (17.12.2010)

Damit der Treiber richtig geladen werden kann muss die VM mit Version 7 der virtuellen Hardware laufen.

vSphere 4.1 | Kein Tape Laufwerk unter ESX(i) verfügbar

Ist in einem ESX(i) Server ein Tape Laufwerk eingebaut, konnte dies bisher relativ problemlos einer VM zugewiesen werden. Voraussetzung dafür ist natürlich ein unterstützter SCSI / SAS Controller (siehe HCL).

Nach einem Upgrade auf vSphere 4.1 ist es möglich, dass das Laufwerk nicht mehr richtig erkannt wird. Ein Blick in die Speichergeräteverwaltung des ESX zeigt zwar den Controller, aber nicht mehr das Gerät selbst an. Der Pfad zum Gerät wird als “Broken” angezeigt.

Die Ursache liegt in einer “falschen” Einstellung der Pluggable storage architecture (PSA). Der Controllertreiber wird als ALUA SATP Modul geladen. Da hier aber kein Multipathing unterstütz wird, kann das Gerät nicht richtig angesprochen werden.

Um das zu beheben muss eine SATP Regel erstellt werden.

Eine genaue Anleitung gibt es in meinem Wiki.

VMware ESXi 4.1 von USB Stick installieren (HP–Edition)

VMware Hypervisor per Kickstart automatisiert einrichten

Mit dem Release von vSphere 4.1 hat VMware angekündig, künftig keine ESX Server mit Service Console mehr zu vertreiben. Künftig wird es nur noch den VMware Hypervisor (ESXi) geben. Viele ESX Admins müssen sich nun entscheiden, ob Sie den Schritt zur ESXi Variante jetzt, oder der nächsten Version gehen wollen. Meiner Erfahrung nach gehen viele bereits beim Wechsel auf 4.1 zur schlanken Hypervisor Edition über.

Ein direktes Upgrade von ESX 4.0 auf ESXi 4.1 ist nicht möglich. VMware hat dem Thema ein eigenes Upgradeportal gewidmet. Die sauberste Variante für einen Wechsel ist die Neuinstallation. Je nach Anzahl der vorhandenen Server ist dies mit mehr oder weniger Zeitaufwand verbunden.

Vorstellen möchte ich hier die Variante USB Stick. Da ich selber nur mit HP Hardware zu tun habe, bietet sich hier eine interessant Möglichkeit an. Nämlich das Kombinieren der USB Boot Sticks (Smart Start / DVD Firmware Upgrade) mit dem VMware Installations Image.

Alles was wir benötigen ist das USB Key Utility und ein ISO Image einer Smart Start. So lässt sich in kurzer Zeit ein bootfähiger USB Stick erstellen. Anschließend natürlich noch das VMware ISO Image darauf entpacken. Nun noch ein paar kleine Anpassungen durchführen und fertig ist der “HP Multi Installation USB Stick”.

Eine genaue Anleitung zum Erstellen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

hp-vmware-boot

VMware vSphere 4.1 seit heute verfügbar [UPDATE]

Seit heute ist VMware vSphere 4.1 verfügbar. Ein ausführlicher Artikel folgt heute noch. Inzwischen gibt es ja genug Informationen zu den technischen Neuheiten auf den verschiedenen Blogs oder VMware. Daher werde ich euch jetzt eine Auflistung ersparen.

vsphere4.1.jpg

Sehr interessant ist, dass VMware die Lizenzierung ein klein wenig umgestellt hat. Es gibt immer noch die gleichen Lizenzen ABER in der Standard Version ist ab sofort VMotion enthalten. Anbei noch eine Übersicht der Editionen und Funktionen.

vsphere41cheat

VMware vSphere | Geändertes Verhalten von Snapshot LUNs

ESX / ESXi 4 ändert Handling von Snapshot LUNs

Über den Punkt Advanced LVM Settings wird unter ESX / ESXi 3.5 das Verhalten bei erkannter Snapshot LUN konfiguriert. Zum einen gibt es EnableResignature. Bei Aktivierung kann der ESX Server eine neue Signatur auf die LUN schreiben. Dies passiert wenn z.B. eine bekannte Partition unter einer anderen LUN ID erscheint. Zum anderen wird mit DisallowSnapshotLUN das Mounten eines Replicas einer bereits bekannten LUN gesteuert.

Beide Optionen gelten systemweit für jede erkannte LUN.

Unter ESX / ESXi 4 gibt es diese Parameter nicht mehr. Statt dessen wird die Konfiguration in die Konsole verlagert. Somit kann jede LUN unterschiedlich angepasst werden. Zusätzlich kann auch über den vSphere Client eine Konfiguration vorgenommen werden. Beim Hinzufügen neuer LUNs können z.B. Replicas eingebunden werden.

Anzeige der Erkannten LUNs

esxcfg-volume –l

Mount der LUN bis zum nächsten Reboot

esxcfg-volume –m “<VMFS UUID|label>”

Dauerhafter Mount der LUN

esxcfg-volume –M “<VMFS UUID|label>”

Resignatur der LUN

esxcfg-volume –r “<VMFS UUID|label>”