Archiv nach Schlagworten: ESX

vSphere 4.1 | Probleme mit Performance lösen

vsphere-perf-troub

Das bekannte Performance Troubleshooting for VMWare vSphere 4 Guide wurde überarbeitet und liegt jetzt in einer Version für vSphere 4.1 vor. Schritt für Schritt wird erklärt, wie eine Fehlersuche bei Performanceproblemen durchgeführt werden sollte.

Auf meiner VMware Site habe ich noch mehr interessante Tools / Guides aus der VMTN Community zusammengestellt.

Langsame Windows Konsole unter vSphere ESX

Maus reagiert nur sehr verzögert in einer vSphere Windows Konsole

Viele vSphere User haben Probleme mit der Konsole einer Windows VM. Die Maus reagiert nur verzögert, wodurch die Administration erschwert wird.

Ursache hierfür ist ein nicht richtig installierter Grafikkartentreiber. Eigentlich sollte dieser mit den VMware Tools installiert werden. Leider ist dies aber nicht immer der Fall. Erkennen lässt sich dies im Geräte Manager der VM. Hier wird nur die “Standard-VGA-Grafikkarte” erkannt.

Beheben lässt sich dies durch die Installation des “VMware SVGA 3D” Treiber. Am Besten im Geräte Manager den Treiber aktualisieren und folgenden Pfad auswählen

C:\Program Files\Common Files\VMware\Drivers\wddm_video

Danach wird der richtige Treiber installiert. Dummerweise muss anschließend noch ein Neustart der VM durchgeführt werden.

Eine genaue Beschreibung gibt es in meinem Wiki.

 

UPDATE 1 (14.12.2010)

Bei älteren Windows Server Versionen (vor 2008) sollte es ausreichen die aktuellen VMware Tools zu installieren und im Grafikkartentreiber die Hardwarebeschleunigung auf “Full” zu setzen.

 

UPDATE 2 (17.12.2010)

Damit der Treiber richtig geladen werden kann muss die VM mit Version 7 der virtuellen Hardware laufen.

vSphere 4.1 | Kein Tape Laufwerk unter ESX(i) verfügbar

Ist in einem ESX(i) Server ein Tape Laufwerk eingebaut, konnte dies bisher relativ problemlos einer VM zugewiesen werden. Voraussetzung dafür ist natürlich ein unterstützter SCSI / SAS Controller (siehe HCL).

Nach einem Upgrade auf vSphere 4.1 ist es möglich, dass das Laufwerk nicht mehr richtig erkannt wird. Ein Blick in die Speichergeräteverwaltung des ESX zeigt zwar den Controller, aber nicht mehr das Gerät selbst an. Der Pfad zum Gerät wird als “Broken” angezeigt.

Die Ursache liegt in einer “falschen” Einstellung der Pluggable storage architecture (PSA). Der Controllertreiber wird als ALUA SATP Modul geladen. Da hier aber kein Multipathing unterstütz wird, kann das Gerät nicht richtig angesprochen werden.

Um das zu beheben muss eine SATP Regel erstellt werden.

Eine genaue Anleitung gibt es in meinem Wiki.

VMware ESXi 4.1 von USB Stick installieren (HP–Edition)

VMware Hypervisor per Kickstart automatisiert einrichten

Mit dem Release von vSphere 4.1 hat VMware angekündig, künftig keine ESX Server mit Service Console mehr zu vertreiben. Künftig wird es nur noch den VMware Hypervisor (ESXi) geben. Viele ESX Admins müssen sich nun entscheiden, ob Sie den Schritt zur ESXi Variante jetzt, oder der nächsten Version gehen wollen. Meiner Erfahrung nach gehen viele bereits beim Wechsel auf 4.1 zur schlanken Hypervisor Edition über.

Ein direktes Upgrade von ESX 4.0 auf ESXi 4.1 ist nicht möglich. VMware hat dem Thema ein eigenes Upgradeportal gewidmet. Die sauberste Variante für einen Wechsel ist die Neuinstallation. Je nach Anzahl der vorhandenen Server ist dies mit mehr oder weniger Zeitaufwand verbunden.

Vorstellen möchte ich hier die Variante USB Stick. Da ich selber nur mit HP Hardware zu tun habe, bietet sich hier eine interessant Möglichkeit an. Nämlich das Kombinieren der USB Boot Sticks (Smart Start / DVD Firmware Upgrade) mit dem VMware Installations Image.

Alles was wir benötigen ist das USB Key Utility und ein ISO Image einer Smart Start. So lässt sich in kurzer Zeit ein bootfähiger USB Stick erstellen. Anschließend natürlich noch das VMware ISO Image darauf entpacken. Nun noch ein paar kleine Anpassungen durchführen und fertig ist der “HP Multi Installation USB Stick”.

Eine genaue Anleitung zum Erstellen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

hp-vmware-boot

VMware vSphere 4.1 seit heute verfügbar [UPDATE]

Seit heute ist VMware vSphere 4.1 verfügbar. Ein ausführlicher Artikel folgt heute noch. Inzwischen gibt es ja genug Informationen zu den technischen Neuheiten auf den verschiedenen Blogs oder VMware. Daher werde ich euch jetzt eine Auflistung ersparen.

vsphere4.1.jpg

Sehr interessant ist, dass VMware die Lizenzierung ein klein wenig umgestellt hat. Es gibt immer noch die gleichen Lizenzen ABER in der Standard Version ist ab sofort VMotion enthalten. Anbei noch eine Übersicht der Editionen und Funktionen.

vsphere41cheat

VMware vSphere | Geändertes Verhalten von Snapshot LUNs

ESX / ESXi 4 ändert Handling von Snapshot LUNs

Über den Punkt Advanced LVM Settings wird unter ESX / ESXi 3.5 das Verhalten bei erkannter Snapshot LUN konfiguriert. Zum einen gibt es EnableResignature. Bei Aktivierung kann der ESX Server eine neue Signatur auf die LUN schreiben. Dies passiert wenn z.B. eine bekannte Partition unter einer anderen LUN ID erscheint. Zum anderen wird mit DisallowSnapshotLUN das Mounten eines Replicas einer bereits bekannten LUN gesteuert.

Beide Optionen gelten systemweit für jede erkannte LUN.

Unter ESX / ESXi 4 gibt es diese Parameter nicht mehr. Statt dessen wird die Konfiguration in die Konsole verlagert. Somit kann jede LUN unterschiedlich angepasst werden. Zusätzlich kann auch über den vSphere Client eine Konfiguration vorgenommen werden. Beim Hinzufügen neuer LUNs können z.B. Replicas eingebunden werden.

Anzeige der Erkannten LUNs

esxcfg-volume –l

Mount der LUN bis zum nächsten Reboot

esxcfg-volume –m “<VMFS UUID|label>”

Dauerhafter Mount der LUN

esxcfg-volume –M “<VMFS UUID|label>”

Resignatur der LUN

esxcfg-volume –r “<VMFS UUID|label>”

HP Windows ROK Version unter VMware ESX installieren

Virtualisiertes Windows mit HP Reseller Option Kit (ROK) Media

 

Als HP Fachhändler ist möglich, eine Windows Lizenz gleich beim Kauf eines Proliant Servers dazu zu bestellen. Dies zu einem wesentlich günstigeren Preis als ein OEM Produkt.

Der einzige Unterschied (neben den HP gebrandeten Datenträger) ist eine integrierte Prüfroutine um den Hardwaretyp festzustellen und eine Installation auf einem anderen System zu verhindern.

Wird das Windows unter VMware virtuell installiert, bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab.

hprok

Das Problem liegt an der falsch erkannten “Hardware”. Um das BIOS des Proliant Server korrekt zu erkennen, muss in der VMX Datei der VM eine Zeile hinzugefügt werden. Dies geschieht entweder per Editor oder über den VM Client unter Konfigurationsparameter der VM Einstellungen.

SMBIOS.reflectHost=TRUE

Weitere Anmerkung :

Laut HP gibt es keine Lizenzprobleme, wenn eine ROK Version virtuell unter VMware installiert wird. Außerdem gibt es dazu ein Customer Advisory.

VMware vSphere | Hardening Guide

VMware hat für vSphere 4.0 verschiedene Hardening Guides (allerdings noch Beta) freigegeben um eine virtuelle Umgebung abzusichern.

Es besteht aus mehreren einzelnen Abschnitten, die jeweils die Härtung des Systems beschreiben.

  • COS (Service Console)
  • vCenter
  • vNetwork
  • Host
  • Virtual Machines

VMware vSphere 4 | Anzeige der Snapshots im Client

Anzahl der vorhandenen Snapshots pro VM im vSphere Client

Snapshots sind unter VMware eine sehr nützliche Funktion um schnell zu einem alten Datenstand zurückzugehen, bzw. werden auch für Sicherungen mit VCB verwendet.

Allerdings können Snapshots auch sehr gefährlich werden, da in größeren Umgebungen sehr schnell der Überblick verloren gehen kann. Dies passiert wenn verschiedene Personen die VMs administrieren oder auch wenn VCB Probleme macht. 

Leider werden die Snapshots nicht automatisch im VI Client angezeigt. Nachträglich kann jedoch mit Hilfe der Powershell und PowerCLI eine weitere Spalte hinzugefügt werden. In dieser wird die aktuelle Anzahl der Snapshots pro VM angezeigt.

Wie dies zu aktivieren ist, habe ich in meinem Wiki näher dokumentiert.

vs4clientsncount

VMware vSphere 4 | Client unter Windows 7 RC

vSphere 4 Client unter Windows 7 RC verwenden

Unter Windows 7 lässt sich der vSphere Client ohne Probleme installieren, aber nicht verwenden. Beim Starten kommt eine Fehlermeldung :

Error parsing the server "SERVER IP" "clients.xml" file. Login will continue, contact your system administrator.

Mit ein paar kleinen Tricks bringt man diesen aber doch noch zum Laufen.

In meinen Wiki hab ich eine Anleitung zur Installation und Konfiguration des Clients unter Windows 7 hinterlegt

vs4clientw7