HP EVA Continuous Access unter VMware Infrastructure 3.5
Dieser Artikel ist eine deutsche Zusammenfassung eines HP WhitePapers. Es beschreibt die Konfiguration einer hochverfügbaren VMware Umgebung mit HP EVA Storage inkl. Continuous Access.
Datastores unter VMware ESX
VMware Infrastructure 3 hinterlegt in jedem VMFS Datastore Metadaten, die Informationen über das Volume enthalten. Im Logical Volume Manager wird die LUN ID, Product ID des SAN Controllers und die WorldWide LUN ID eingetragen. Jedes VMFS Volume, das von einem ESX Server erkannt wird, bekommt einen seperaten Eintrag.
Snapshot Presentation Prevention
In hochverfügbaren Umgebungen mit mehreren ESX Servern und zentraler SAN Storage müssen diese Parameter gleich sein. Ist dies nicht der Fall wird das Volume als “Snapshot” erkannt. Dies passiert wenn
- echter EVA Snapshot vorhanden und präsentiert wird
- unterschiedliche Konfigurationen auf den ESX Server vorhanden sind (LUN ID unterschiedlich)
- eine vDisk mit HP EVA Continuous Access repliziert wird (bei unterschiedlichen EVA Modellen im Failover Fall)
In /var/log/vmkernel wird anschließend folgender Eintrag angezeigt:
ALERT: LVM: 4903: vmhba2:2:2:1 may be snapshot: disabling access.
Snapshot Presentation
In manchen Fällen ist es aber gewünscht, dass in diesen Fällen Datastores zur Verfügung gestellt werden. Ein ESX 3.x bietet in den Advanced Settings – LVM entsprechende Einstellungen die vorgenommen werden müssen.
Es gibt 2 Optionen, die das Verhalten eines ESX Servers mit Snapshots beieinflussen.
LVM.DisallowSnapshotLun
Out-of-the-Box ist diese Option auf 1 gesetzt. Nach einer Änderung auf 0 und einem Rescan der LUNs, erkennt ESX auch Snapshots als eigene LUN. VORSICHT: Sobald diese Option auf 0 gesetzt ist, können keine “echten” EVA Snapshots präsentiert werden (solang die “normale” Vdisk gemappt ist).
LVM.EnableResignature
Diese Wert steht im Normalfall auf 0. Beim Umstellen auf die 1 werden die Metadaten neugeschrieben. Alle Datastorenamen bekommen ein snapxxxx_ vorangestellt. Außerdem müssen alle VMs neu im VC importiert werden.
Zusammenfassung
Die Kombination zwischen VMware und EVA Continuous Access funktioniert hervorragend. Werden gleiche EVA Modelle verwendet, so ist eine “Spiegelung” der SAN ohne VMware Konfiguration möglich (z.B. EVA 4100 – EVA 4100). Sind verschiedene Modelle im Einsatz, muss je nach Bedarf einer der beiden Parameter angepasst werden (z.B. EVA 4100 – EVA 6100). Hier gehts zur ausführlichen Beschreibung.
