Administration von vSphere per Powershell
Mit der Einführung von vSphere hat VMware auch die CLI aktualisiert. Ab sofort wird diese unter dem Namen VMware vSphere PowerCLI beworben. Ein entsprechendes Webportal ist auch vorhanden. Aktuelle Infos bekommt man vom VMware Powershell Blog.
Eine guten FAQ zur Powershell Administration findet man hier.
In meinem Wiki habe ich eine Anleitung zur Installation hinterlegt.

Vorraussetzungen für neue VMware Features
Die neue VMware vSphere 4 Version ist nun endlich freigegeben und kann heruntergeladen werden. Eine Menge neue Features (manche sinnvoller als andere) sind hinzugekommen. Natürlich sind diese nicht ohne Einschränkung nutzbar. Hier eine grobe Übersicht, welche Vorraussetzungen für einzelne neue Funktionen gelten.
vCenter Linked Mode
- vCenter Server mit Linked Mode müssen in einer AD Domain sein
- DNS Lookups müssen funktionieren (short, long, reverse und Domain Name)
- vCenter Server darf kein Domain Controller oder Terminal Server sein
- Zeitdifferenz der vCenter Server höchstens 5 Min.
Storage VMotion
- Die VM darf keine Snapshots enthalten
- Disk muss im “persistent” Mode oder RDM sein
- Max 4 VMotion oder Storage VMotion gleichzeitig auf einem Datastore
Thin Provisioning
- Kein Fault Tolerance der VM möglich
- Hersteller des Datastore muss Thin Provisioning unterstützen
vNetwork Distributed Switch (vDS)
- Für PVLAN muss physischer Switch entsprechend konfiguriert werden
- Max. 16 vDS pro vCenter Server
VMware High Availability
- HA mit gleicher Vorraussetzung wie VI3
- VM Monitoring wird nur von aktuellen vSphere 4 VMware Tools unterstützt
VMware Fault Tolerance
- CPU muss unterstützt werden
- Hardware Virtualization (HV) im BIOS des Hosts aktiviert
- Power Management des ESX Hosts deaktiviert
- Hyper-Threading deaktiviert
- Keine physikalischen RDM
- Kein Storage VMotion möglich
- N-Port ID Virtualisierung nicht unterstützt
- Gigabit NIC für Logging Informationen
- Primary und Sekondary Hosts / VMs sind im gleichen Cluster
- DRS kann nicht verwendet werden
- Identische Buildnummer der ESX Hosts
- Nur 1 vCPU pro VM
- “Hot add” Funktion wird nicht unterstützt
- VM darf keine Snapshots enthalten
- VM Hardware muss in Version 7 vorliegen
- Auf einem Host dürfen nur bis max. 8 FT Primäre / Sekundäre VMs liegen
Neuerungen mit vShpere 4 im Überblick
VMware vSphere4 nähert sich mit großen Schritten. Für alle unter euch, die noch Fragen haben wie z.B.:
Was versteht VMware unter Cloud OS? Welche Neuheiten bringt vSphere4? Welche Editionen gibt es? Was ist der Unterschied zum Mitwettbewerb …
Ich habe ein PDF hochgeladen, in dem die meisten Fragen geklärt werden.

Unter hoher Geheimhaltung arbeitet VMware momentan an VMware Virtual Infrastructure 3.1. Mit dabei sind neben den obligatorischen Updates auch neue Features. Die wichtigsten sollten sein :
- Solid State Drive Boot – ESX Lite direkt von Solid State booten
- DMotion – Hot Migration von EXS 3.1 – ESX 2.5
- Update Manager 1.0 – automatisiertes Patch Management
- VMware Consolidate Backup mit VMware Converter 4.0 – Integrierter Converter im VirtualCenter für VCB Restores
- VMware Server 2.0 – Unterstützung durch VirtualCenter 2.1.0
- 128 GB RAM per Host – 64 GB per VM