Die Core Edition bietet ja bekanntlich keine GUI (ist ja auch der Sinn der Sache). Deswegen müssen die VMware Tools mit folgenden Befehl installiert werden.
msiexec /i
\VMware Tools64.msi /qn
Nach der Installation wird ein automatischer Neustart durchgeführt.
VMware hat für vSphere 4.0 verschiedene Hardening Guides (allerdings noch Beta) freigegeben um eine virtuelle Umgebung abzusichern.
Es besteht aus mehreren einzelnen Abschnitten, die jeweils die Härtung des Systems beschreiben.
- COS (Service Console)
- vCenter
- vNetwork
- Host
- Virtual Machines
Für alle VMware Kunden mit einer HP EVA SAN gibt es die Möglichkeit, das Virtual Center mit einem Plugin aufzurüsten und von da aus Infos zur EVA zu erhalten. So können Diskgruppen, Raidlevels uvm. bereits im Virtual Infrastructure Client angeschaut werden.
Die Funktionalität wird in diesem Video genauer gezeigt
Momentan wird nur Version 3.5 des ESX bzw ESXi Servers bzw. vCenter 2.5 unterstützt. Für die EVA benötigt man mind. CommandView 7.
Weiterführende Links
http://communities.vmware.com/blogs/amodi/2009/06/22/plugin-eva-for-vmware
Anzahl der vorhandenen Snapshots pro VM im vSphere Client
Snapshots sind unter VMware eine sehr nützliche Funktion um schnell zu einem alten Datenstand zurückzugehen, bzw. werden auch für Sicherungen mit VCB verwendet.
Allerdings können Snapshots auch sehr gefährlich werden, da in größeren Umgebungen sehr schnell der Überblick verloren gehen kann. Dies passiert wenn verschiedene Personen die VMs administrieren oder auch wenn VCB Probleme macht.
Leider werden die Snapshots nicht automatisch im VI Client angezeigt. Nachträglich kann jedoch mit Hilfe der Powershell und PowerCLI eine weitere Spalte hinzugefügt werden. In dieser wird die aktuelle Anzahl der Snapshots pro VM angezeigt.
Wie dies zu aktivieren ist, habe ich in meinem Wiki näher dokumentiert.

vSphere 4 Client unter Windows 7 RC verwenden
Unter Windows 7 lässt sich der vSphere Client ohne Probleme installieren, aber nicht verwenden. Beim Starten kommt eine Fehlermeldung :
Error parsing the server "SERVER IP" "clients.xml" file. Login will continue, contact your system administrator.
Mit ein paar kleinen Tricks bringt man diesen aber doch noch zum Laufen.
In meinen Wiki hab ich eine Anleitung zur Installation und Konfiguration des Clients unter Windows 7 hinterlegt

Administration von vSphere per Powershell
Mit der Einführung von vSphere hat VMware auch die CLI aktualisiert. Ab sofort wird diese unter dem Namen VMware vSphere PowerCLI beworben. Ein entsprechendes Webportal ist auch vorhanden. Aktuelle Infos bekommt man vom VMware Powershell Blog.
Eine guten FAQ zur Powershell Administration findet man hier.
In meinem Wiki habe ich eine Anleitung zur Installation hinterlegt.

Mit der Einführung von vSphere 4 gibt es von VMware auch eine neue Zertifizierung – VCP4. Ab 1. August wird diese Prüfung verfügbar sein.
Diese Themen werden im Examen abgefragt
VMware hat gute KB Artikel für die Installation bzw. Upgrade zu vSphere 4 herausgegeben
Vorraussetzungen für neue VMware Features
Die neue VMware vSphere 4 Version ist nun endlich freigegeben und kann heruntergeladen werden. Eine Menge neue Features (manche sinnvoller als andere) sind hinzugekommen. Natürlich sind diese nicht ohne Einschränkung nutzbar. Hier eine grobe Übersicht, welche Vorraussetzungen für einzelne neue Funktionen gelten.
vCenter Linked Mode
- vCenter Server mit Linked Mode müssen in einer AD Domain sein
- DNS Lookups müssen funktionieren (short, long, reverse und Domain Name)
- vCenter Server darf kein Domain Controller oder Terminal Server sein
- Zeitdifferenz der vCenter Server höchstens 5 Min.
Storage VMotion
- Die VM darf keine Snapshots enthalten
- Disk muss im “persistent” Mode oder RDM sein
- Max 4 VMotion oder Storage VMotion gleichzeitig auf einem Datastore
Thin Provisioning
- Kein Fault Tolerance der VM möglich
- Hersteller des Datastore muss Thin Provisioning unterstützen
vNetwork Distributed Switch (vDS)
- Für PVLAN muss physischer Switch entsprechend konfiguriert werden
- Max. 16 vDS pro vCenter Server
VMware High Availability
- HA mit gleicher Vorraussetzung wie VI3
- VM Monitoring wird nur von aktuellen vSphere 4 VMware Tools unterstützt
VMware Fault Tolerance
- CPU muss unterstützt werden
- Hardware Virtualization (HV) im BIOS des Hosts aktiviert
- Power Management des ESX Hosts deaktiviert
- Hyper-Threading deaktiviert
- Keine physikalischen RDM
- Kein Storage VMotion möglich
- N-Port ID Virtualisierung nicht unterstützt
- Gigabit NIC für Logging Informationen
- Primary und Sekondary Hosts / VMs sind im gleichen Cluster
- DRS kann nicht verwendet werden
- Identische Buildnummer der ESX Hosts
- Nur 1 vCPU pro VM
- “Hot add” Funktion wird nicht unterstützt
- VM darf keine Snapshots enthalten
- VM Hardware muss in Version 7 vorliegen
- Auf einem Host dürfen nur bis max. 8 FT Primäre / Sekundäre VMs liegen
Neuerungen mit vShpere 4 im Überblick
VMware vSphere4 nähert sich mit großen Schritten. Für alle unter euch, die noch Fragen haben wie z.B.:
Was versteht VMware unter Cloud OS? Welche Neuheiten bringt vSphere4? Welche Editionen gibt es? Was ist der Unterschied zum Mitwettbewerb …
Ich habe ein PDF hochgeladen, in dem die meisten Fragen geklärt werden.
