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HP Windows ROK Version unter VMware ESX installieren

Virtualisiertes Windows mit HP Reseller Option Kit (ROK) Media

 

Als HP Fachhändler ist möglich, eine Windows Lizenz gleich beim Kauf eines Proliant Servers dazu zu bestellen. Dies zu einem wesentlich günstigeren Preis als ein OEM Produkt.

Der einzige Unterschied (neben den HP gebrandeten Datenträger) ist eine integrierte Prüfroutine um den Hardwaretyp festzustellen und eine Installation auf einem anderen System zu verhindern.

Wird das Windows unter VMware virtuell installiert, bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab.

hprok

Das Problem liegt an der falsch erkannten “Hardware”. Um das BIOS des Proliant Server korrekt zu erkennen, muss in der VMX Datei der VM eine Zeile hinzugefügt werden. Dies geschieht entweder per Editor oder über den VM Client unter Konfigurationsparameter der VM Einstellungen.

SMBIOS.reflectHost=TRUE

Weitere Anmerkung :

Laut HP gibt es keine Lizenzprobleme, wenn eine ROK Version virtuell unter VMware installiert wird. Außerdem gibt es dazu ein Customer Advisory.

VMware Tools unter Windows Server 2008 R2 Core installieren

Die Core Edition bietet ja bekanntlich keine GUI (ist ja auch der Sinn der Sache). Deswegen müssen die VMware Tools mit folgenden Befehl installiert werden.

msiexec /i \VMware Tools64.msi /qn

Nach der Installation wird ein automatischer Neustart durchgeführt.

VMware vSphere | Hardening Guide

VMware hat für vSphere 4.0 verschiedene Hardening Guides (allerdings noch Beta) freigegeben um eine virtuelle Umgebung abzusichern.

Es besteht aus mehreren einzelnen Abschnitten, die jeweils die Härtung des Systems beschreiben.

  • COS (Service Console)
  • vCenter
  • vNetwork
  • Host
  • Virtual Machines

HP EVA | PlugIn für VMware

Für alle VMware Kunden mit einer HP EVA SAN gibt es die Möglichkeit, das Virtual Center mit einem Plugin aufzurüsten und von da aus Infos zur EVA zu erhalten. So können Diskgruppen, Raidlevels uvm. bereits im Virtual Infrastructure Client angeschaut werden.

Die Funktionalität wird in diesem Video genauer gezeigt

Momentan wird nur Version 3.5 des ESX bzw ESXi Servers bzw. vCenter 2.5 unterstützt. Für die EVA benötigt man mind. CommandView 7.

Weiterführende Links

http://communities.vmware.com/blogs/amodi/2009/06/22/plugin-eva-for-vmware

VMware vSphere 4 | Anzeige der Snapshots im Client

Anzahl der vorhandenen Snapshots pro VM im vSphere Client

Snapshots sind unter VMware eine sehr nützliche Funktion um schnell zu einem alten Datenstand zurückzugehen, bzw. werden auch für Sicherungen mit VCB verwendet.

Allerdings können Snapshots auch sehr gefährlich werden, da in größeren Umgebungen sehr schnell der Überblick verloren gehen kann. Dies passiert wenn verschiedene Personen die VMs administrieren oder auch wenn VCB Probleme macht. 

Leider werden die Snapshots nicht automatisch im VI Client angezeigt. Nachträglich kann jedoch mit Hilfe der Powershell und PowerCLI eine weitere Spalte hinzugefügt werden. In dieser wird die aktuelle Anzahl der Snapshots pro VM angezeigt.

Wie dies zu aktivieren ist, habe ich in meinem Wiki näher dokumentiert.

vs4clientsncount

VMware vSphere 4 | Client unter Windows 7 RC

vSphere 4 Client unter Windows 7 RC verwenden

Unter Windows 7 lässt sich der vSphere Client ohne Probleme installieren, aber nicht verwenden. Beim Starten kommt eine Fehlermeldung :

Error parsing the server "SERVER IP" "clients.xml" file. Login will continue, contact your system administrator.

Mit ein paar kleinen Tricks bringt man diesen aber doch noch zum Laufen.

In meinen Wiki hab ich eine Anleitung zur Installation und Konfiguration des Clients unter Windows 7 hinterlegt

vs4clientw7

VMware vSphere 4 | PowerCLI

Administration von vSphere per Powershell

Mit der Einführung von vSphere hat VMware auch die CLI aktualisiert. Ab sofort wird diese unter dem Namen VMware vSphere PowerCLI beworben. Ein entsprechendes Webportal ist auch vorhanden.  Aktuelle Infos bekommt man vom VMware Powershell Blog.

Eine guten FAQ zur Powershell Administration findet man hier.

In meinem Wiki habe ich eine Anleitung zur Installation hinterlegt.

powercli

VMware vSphere 4 | Neue VCP4 Zertifizierung

Mit der Einführung von vSphere 4 gibt es von VMware auch eine neue Zertifizierung – VCP4. Ab 1. August wird diese Prüfung verfügbar sein.

Diese Themen werden im Examen abgefragt

VMware vSphere 4 | Best Practices beim Installieren

VMware hat gute KB Artikel für die Installation bzw. Upgrade zu vSphere 4 herausgegeben

VMware vSphere 4 | Upgrade Richtlinien

Vorraussetzungen für neue VMware Features

vsphere4

Die neue VMware vSphere 4 Version ist nun endlich freigegeben und kann heruntergeladen werden. Eine Menge neue Features (manche sinnvoller als andere) sind hinzugekommen. Natürlich sind diese nicht ohne Einschränkung nutzbar. Hier eine grobe Übersicht, welche Vorraussetzungen für einzelne neue Funktionen gelten.

vCenter Linked Mode

  • vCenter Server mit Linked Mode müssen in einer AD Domain sein
  • DNS Lookups müssen funktionieren (short, long, reverse und Domain Name)
  • vCenter Server darf kein Domain Controller oder Terminal Server sein
  • Zeitdifferenz der vCenter Server höchstens 5 Min. 

Storage VMotion

  • Die VM darf keine Snapshots enthalten
  • Disk muss im “persistent” Mode oder RDM sein
  • Max 4 VMotion oder Storage VMotion gleichzeitig auf einem Datastore

Thin Provisioning

  • Kein Fault Tolerance der VM möglich
  • Hersteller des Datastore muss Thin Provisioning unterstützen

vNetwork Distributed Switch (vDS)

  • Für PVLAN muss physischer Switch entsprechend konfiguriert werden
  • Max. 16 vDS pro vCenter Server

VMware High Availability

  • HA mit gleicher Vorraussetzung wie VI3
  • VM Monitoring wird nur von aktuellen vSphere 4 VMware Tools unterstützt

VMware Fault Tolerance

  • CPU muss unterstützt werden
  • Hardware Virtualization (HV) im BIOS des Hosts aktiviert
  • Power Management des ESX Hosts deaktiviert
  • Hyper-Threading deaktiviert
  • Keine physikalischen RDM
  • Kein Storage VMotion möglich
  • N-Port ID Virtualisierung nicht unterstützt
  • Gigabit NIC für Logging Informationen
  • Primary und Sekondary Hosts / VMs sind im gleichen Cluster
  • DRS kann nicht verwendet werden
  • Identische Buildnummer der ESX Hosts
  • Nur 1 vCPU pro VM
  • “Hot add” Funktion wird nicht unterstützt
  • VM darf keine Snapshots enthalten
  • VM Hardware muss in Version 7 vorliegen
  • Auf einem Host dürfen nur bis max. 8 FT Primäre / Sekundäre VMs liegen