Archiv nach Schlagworten: Windows

AirPrint – Mit Windows 7 und iOS drucken

Seit der Veröffentlichung von iOS 4.2.1 ist es möglich per AirPrint Fotos, Mails, usw. kabellos auszudrucken. Vorgesehen ist dies eigentlich nur mit einem AirPrint fähigen Drucker. Inzwischen gibt es aber auch möglich, auf jedem beliebigen Drucker die AirPrint Funktion zu nutzen. Eine Anleitung zur Einrichtung unter Mac OS X findet ihr bei Tom.

Unter Windows lässt sich AirPrint in wenigen Schritten einrichten.

  • Download des AirPrint Dienstes
  • Daten extrahieren z.B. C:\Programme oder bei 64-Bit C:\Programme (x86)
  • AirPrint Dienst installieren und starten

airprint

  • Windows Firewallfreigabe für AirPrint.exe einrichten

airprint-firewall

  • Drucker auswählen und freigeben

Nachdem der Drucker freigegeben wurde, sollte das iOS Device den Drucker erkennen. Voraussetzung dazu  ist ein installiertes iTunes (bzw. Bonjour). Beim erstmaligen Verbinden des Druckers muss ein Benutzername / Passwort eingegeben werden.

Langsame Windows Konsole unter vSphere ESX

Maus reagiert nur sehr verzögert in einer vSphere Windows Konsole

Viele vSphere User haben Probleme mit der Konsole einer Windows VM. Die Maus reagiert nur verzögert, wodurch die Administration erschwert wird.

Ursache hierfür ist ein nicht richtig installierter Grafikkartentreiber. Eigentlich sollte dieser mit den VMware Tools installiert werden. Leider ist dies aber nicht immer der Fall. Erkennen lässt sich dies im Geräte Manager der VM. Hier wird nur die “Standard-VGA-Grafikkarte” erkannt.

Beheben lässt sich dies durch die Installation des “VMware SVGA 3D” Treiber. Am Besten im Geräte Manager den Treiber aktualisieren und folgenden Pfad auswählen

C:\Program Files\Common Files\VMware\Drivers\wddm_video

Danach wird der richtige Treiber installiert. Dummerweise muss anschließend noch ein Neustart der VM durchgeführt werden.

Eine genaue Beschreibung gibt es in meinem Wiki.

 

UPDATE 1 (14.12.2010)

Bei älteren Windows Server Versionen (vor 2008) sollte es ausreichen die aktuellen VMware Tools zu installieren und im Grafikkartentreiber die Hardwarebeschleunigung auf “Full” zu setzen.

 

UPDATE 2 (17.12.2010)

Damit der Treiber richtig geladen werden kann muss die VM mit Version 7 der virtuellen Hardware laufen.

Windows 7 | Security Hardening Guide

Für MacOS X und iPhone habe ich ja bereits Anleitungen zur Systemhärtung hinterlegt. Nun folgt eine Version für Microsoft Windows 7.

Das CIS hat am 30. Juli einen Security Benchmark freigegeben. Auf 178 Seiten werden verschiedenste Schritte zur Absicherung beschrieben und näher erläutert. Es gliedert sich in Bereiche wie z. B. Account Policies, Audit Policies, Windows Firewall, User Account Controll, Security Options uvm.

Für den sicherheitsbewussten Admin sicher einen Blick wert. Hier gehts zum Download.

CIS_windows_7.jpg

 

 

Windows 2000 Support Ende | Windows Server 2003 im extended Support

Auch für Windows XP SP2 gibt es keinen Support mehr

Microsoft stellt am 13. Juli 2010 den “extended support” für Windows 2000 ein. Für alle Produktversionen (Professional bis Datacenter) gibt es danach keinen Support und keine Updates und Sicherheitspatches mehr.

Dasselbe gilt für Windows XP mit SP2. Nach diesem Datum werden nur Benutzer mit SP3 Unterstützung von Microsoft erhalten.

Supportmatrix Microsoft Windows 2000

Supportmatrix Microsoft Windows XP SP2

Mainstream Support für Windows Server 2003 endet

Für alle Windows Server 2003 Versionen endet der Mainstream Support. Allgemein erhältlich sind dann nur noch Patches für “kritische Sicherheitsprobleme”. Alle anderen Patches wird es nur noch mit gültigem Supportvertrag geben (bis Juli 2015).

Supportmatrix Microsoft Windows Server 2003

Für alle anderen Produkte von Microsoft gibt es hier Informationen

Supportmatrix alle Microsoft Produkte

Windows | Welcher Prozess öffnet welche Dateien

Der Task Manager unter Windows gibt nicht besonders viele Informationen zu laufenden Prozessen. Die Ansicht lässt sich zwar erweitern, aber eine Übersicht der geöffneten Dateien / Verzeichnisse fehlt.

Microsoft bietet hierfür den kostenlosen Process Explorer. Über das Technet kann die Software heruntergeladen werden. Entwickelt von Sysinternals und später von Microsoft aufgekauft, kann es ab Windows XP bzw. Windows Server 2000 SP4 oder höher ausgeführt werden. Auch x64 oder IA64 ist möglich (die Screenshots wurden mit Windows 7 x64 erstellt).

Der Process Explorer gliedert sich in 2 Teile. Im oberen Teil des Fensters werden alle laufenden Prozesse und Unterprozesse angezeigt, im unteren Bereich die dazugehörigen Handels / geöffnete Dateien.

processxp1

processxp2

Windows 7 | Master Boot Record Windows 7 reparieren

Sollte Windows 7 Probleme beim Booten haben oder eine Neuinstallation nicht richtig starten, kann das u.U. an einem Problem mit dem MBR liegen. Neu ist das Problem nicht, nur der Befehl hat sich geändert. Musste man mit früheren Windows Versionen noch mit fdisk /mbr arbeiten, ist das mit Windows 7 nicht mehr möglich. Der Befehl lautet nun bootrec /fixmbr. Die Eingabe erfolgt während der “normalen” Installation. Hier kann eine Eingabeaufforderung geöffnet werden. Anschließend einfach eingeben und starten. Fertig.

Active Directory und Windows Server | Diagnose und Reporting

Windows Server und Active Directory mit Microsoft IT Environment Health Scanner prüfen

Jedem AD / Windows Admin dürften die Support Tools bekannt sein. Wird nicht ständig damit gearbeitet, kann es im Fehlerfall einige Zeit dauern, bis der Fehler eingegrenzt wurde.

Sehr viel leichter geht es mit dem Microsoft IT Environment Health Scanner. Hierbei handelt es sich nach offizieller Aussage von MS um ein Diagnosetool für kleine und mittlere Netzwerke. Zu den Features gehört

  • Configuration of sites and subnets in Active Directory
  • Replication of Active Directory, the file system, and SYSVOL shared folders
  • Name resolution by the Domain Name System (DNS)
  • Configuration of the network adapters of all domain controllers, DNS servers, and e-mail servers running Microsoft Exchange Server
  • Health of the domain controllers
  • Configuration of the Network Time Protocol (NTP) for all domain controllers

Unterstützt wird Windows Server 2003 SP2, Windows Server 2008, Windows Vista SP1 und Windows XP SP2. .NET Framework 2.0 muss vorhanden sein. Nach dem Download muss der Health Scanner installiert werden.

ithealthsc 

Nach der Beantwortung diverser Fragen, beginnt die Prüfung.

ithealthsc2

Ein paar Minuten später wird das Ergebnis angezeigt. Sehr zu empfehlen ist die “Open larger View” im Browser. Hier wird eine detailierte Aufstellung angezeigt. Bei Problemen wird außerdem zu den entsprechenden KB Artikeln der MS Homepage verlinkt.

ithealthsc3

Insgesamt macht der Health Scanner für mich einen sehr guten Eindruck. Ich kann in kürzester Zeit sehr viele Infos auslesen, die ich ansonsten nur sehr mühsam per Kommandozeile bekommen hätte.

HP Windows ROK Version unter VMware ESX installieren

Virtualisiertes Windows mit HP Reseller Option Kit (ROK) Media

 

Als HP Fachhändler ist möglich, eine Windows Lizenz gleich beim Kauf eines Proliant Servers dazu zu bestellen. Dies zu einem wesentlich günstigeren Preis als ein OEM Produkt.

Der einzige Unterschied (neben den HP gebrandeten Datenträger) ist eine integrierte Prüfroutine um den Hardwaretyp festzustellen und eine Installation auf einem anderen System zu verhindern.

Wird das Windows unter VMware virtuell installiert, bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab.

hprok

Das Problem liegt an der falsch erkannten “Hardware”. Um das BIOS des Proliant Server korrekt zu erkennen, muss in der VMX Datei der VM eine Zeile hinzugefügt werden. Dies geschieht entweder per Editor oder über den VM Client unter Konfigurationsparameter der VM Einstellungen.

SMBIOS.reflectHost=TRUE

Weitere Anmerkung :

Laut HP gibt es keine Lizenzprobleme, wenn eine ROK Version virtuell unter VMware installiert wird. Außerdem gibt es dazu ein Customer Advisory.

VMware Tools unter Windows Server 2008 R2 Core installieren

Die Core Edition bietet ja bekanntlich keine GUI (ist ja auch der Sinn der Sache). Deswegen müssen die VMware Tools mit folgenden Befehl installiert werden.

msiexec /i \VMware Tools64.msi /qn

Nach der Installation wird ein automatischer Neustart durchgeführt.

Windows | Remote Desktop übers Netzwerk aktivieren

Damit der Remote Desktop unter Windows funktioniert, muss dieser einmal aktiviert werden. Im Normallfall geschieht dies direkt an der Windows Konsole. Alternativ lässt sich dies auch per Netzwerk einschalten (einen Zugangsdaten eines Admin Users werden benötigt). Der folgende Befehl aktiviert den Remote Desktop für den User Administrator


wmic /node:"RemoteServer" /user:"domain\AdminUser" /password:"password" RDToggle where servername="RemoteServer" call SetAllowTSConnections 1

Ich selbst habe es bisher nur unter Windows 7 auf Windows Server 2003 / 2008 getestet und es hat ohne Probleme funktioniert.