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Author: Michael Gailitzdörfer

Welche Version von .NET habe ich eigentlich? Und welches Servicepack wurde bereits installiert?

Früher oder später steht jeder Admin vor diesen Fragen. Die Tatsache, dass verschiedene Versionen von .NET installiert sein können, macht es nicht unbedingt einfacher. Ein Beispiel für die Wichtigkeit der Version wäre die Installation eines CU für Exchange. Je nachdem welches CU installiert wird, werden verschiedene Versionen von .NET supportet.

Ermitteln der .NET Framework-Versionen durch Anzeigen der Registrierung (.NET Framework 1-4)

  1. Klicken Sie im Menü Start auf Ausführen.
  2. Im Feld Öffnen geben Sie regedit.exe ein.
  3. Öffnen Sie im Registrierungs-Editor den folgenden Unterschlüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP

Die installierten Versionen werden unter dem NDP-Unterschlüssel aufgeführt. Die Versionsnummer ist unter dem Eintrag Version gespeichert. In der .NET Framework 4-Version oder höher befindet sich der Eintrag Version unter dem Client- oder Full-Unterschlüssel (unter NDP) oder unter beiden Unterschlüsseln.

Ermitteln der .NET Framework-Versionen durch Anzeigen der Registrierung (.NET Framework 4.5 und neuer)

Ab Version 4.5 ist es nicht mehr ganz so einfach. Um die Versionsnummer anzuzeigen muss folgender Schlüssel geöffnet bzw ausgewählt werden.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v4\Full

Suchen Sie nach einem DWORD-Wert mit dem Namen Release.Wenn das Release-DWORD vorhanden ist, können Sie von der Installation von .NET Framework 4.5 oder höher auf dem Computer ausgehen.

Wert des Versions-DWORD Version
378389 .NET Framework 4.5
378675 .NET Framework 4.5.1 installiert mit Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2
378758 .NET Framework 4.5.1 installiert unter Windows 8, Windows 7 SP1 oder Windows Vista SP2
379893 .NET Framework 4.5.2
Auf Systemen unter Windows 10: 393295

Auf allen anderen Betriebssystemversionen: 393297

.NET Framework 4.6
Auf Systemen mit Windows 10, November-Update: 394254

Auf allen anderen Betriebssystemversionen: 394271

.NET Framework 4.6.1
Auf Systemen unter Windows 10 Anniversary Update: 394802

Auf allen anderen Betriebssystemversionen: 394806

.NET Framework 4.6.2
Auf Systemen unter Windows 10 Creators Update: 460798

Auf allen anderen Betriebssystemversionen: 460805

.NET Framework 4.7
Auf Windows 10 Fall Creators Update: 461308

Auf allen anderen Betriebssystemversionen: 461310

.NET Framework 4.7.1

Beim Ausrollen einer neuen VCSA Appliance bin ich auf folgendem Fehler gestoßen.

Unable to connect to vCenter Single Sign-On: Failed to connect to SSO; uri:https:///sso-adminserver/sdk/vsphere.local

Nach kurzer Fehlersuche konnte ich den Dienste VMware Identity Management als Fehlerquelle identifizieren. Dieser kann im zweiten Installationsprozess nicht gestartet werden. Somit bricht die Installation ab und muss wiederholt werden.

Im VMware Forum bin ich auf einen interessanten Eintrag gestoßen.

Zuerst muss eine funktionierende DNS Auflösung sichergestellt sein (Forward sowie Reverse Lookup müssen funktionieren). Sollte es immer noch nicht funktionieren hilft folgender Workaround. Anscheinend hat es etwas mit der IPv6 Konfiguration / Namensauflösung zu tun.

Nach dem ersten Schritt der Installation (Deploy VM) muss der Assistent vollständig ausgefüllt werden. Bevor aber die Installation abgeschlossen wird, ist die Hosts Datei der VCSA zu editieren. Entweder per Konsole oder SSH verbinden und folgenden Eintrag zur /etc/hosts Datei hinzufügen

::1 localhost.localdom localhost

In Windows Netzwerken mit Active Directory ist es wichtig eine korrekte Uhrzeit einzustellen. Per Default synchronisieren sich alle Domain Controller mit dem Server, auf dem die PDC Rolle aktiv ist. Der PDC Server wiederum kann mit einer externen Zeitquelle synchronisiert werden. Geeignet hierzu sind z.B. die Server des NTP Projektes.

Um die Zeitserver zu konfigurieren muss in einer Eingabeaufforderung (als Administrator gestartet) folgender Befehl eingegeben werden

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w32tm /config /manualpeerlist:“0.pool.ntp.org 1.pool.ntp.org 2.pool.ntp.org 3.pool.ntp.org“ /syncfromflags:manual /reliable:yes /update

Hilfreich hierzu ist auch ein entsprechender KB Artikel von Microsoft.

Wie unter Windows gibt es auch unter Ubuntu Linux automatische Updates einzurichten. Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten, ich persönlich bin aber ein Fan von aktuellen Systemen.

Die Installation übernimmt das Pakte unattended-upgrades

Zu installieren wie immer mit

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sudo apt-get install unattended-upgrades

Während der Installation wird die Konfiguration des Paketes durchgeführt. Nachträgliche Änderungen lassen sich mit folgendem Befehl durchführen

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sudo dpkg-reconfigure –plow unattended-upgrades

Manuelle Konfiguration erfolgt durch Bearbeitung der Datei /etc/apt/apt.conf.d/10periodic.

Folgende Einträge müssen in der Datei vorhanden sein

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APT::Periodic::Update-Package-Lists "1";
APT::Periodic::Download-Upgradeable-Packages "1";
APT::Periodic::Unattended-Upgrade "1";

Der Parameter APT::Periodic::Unattended-Upgrade „1“;  gibt an in welchem Zeitintervall die Updates installiert werden. 0 bedeutet deaktiviert und 1 tägliche Updates. Die Konfiguration wird in /etc/cron.daily/apt geschrieben.

VMware vCenter Server Appliance 5.5

Um das Passwort für den User Administrator@vsphere.local zurückzusetzen, müssen Sie sich auf der Console der VCSA anmelden. Am Besten nicht direkt über den vSphere Client, sondern per SSH (wegen Cut and Paste).

Nach der Anmeldung erscheint folgendes Fenster

image

In Version 5.5 gibt es das vdcadmintool mit dem Wartungstätigkeiten ausgeführt werden können.

Aufruf des Befehls mit

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/usr/lib/vmware-vmdir/bin/vdcadmintool

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Auswahl der Option – 3. Reset account password

 

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Als Account DN muss folgendes eingegeben werden

cn=Administrator,cn=users,dc=vSphere,dc=local

 

Anschließend wird eine neues Passwort generiert. Achtung – laut KB Artikel von VMware darf in dem generierten Passwort kein ! stehen. Ansonsten einfach nochmal wiederholen.

Nach einem Upgrade auf Ubuntu 15.04 kommt es gelegentlich zu folgenden Fehler

initctl: Unable to connect to Upstart: Failed to connect to socket /com/ubuntu/upstart: Connection refused

Anscheinend hängt es mit dem Wechsel zum systemd zusammen. Es kann aber leicht behoben werden.

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dpkg-divert –local –rename --add /sbin/initctl
ln -s /bin/true /sbin/initctl

Danach sollte alles wieder wie gewohnt funktionieren.

Ohne grafische Oberfläche lässt sich ein Ubuntu System mit folgenden Befehlen upgraden.

Prüfung ob neues Release vorhanden ist

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sudo do-release-upgrade –c

Sollte eine LTS Version installiert sein und mach möchte z.B. von 14.04 LTS auf 15.04 upgraden muss man vorher den Inhalt der Datei

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/etc/update-manager/release-upgrades

prüfen. Hier wird definiert welche Releases als Upgrade angezeigt werden.

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Anschließend das Upgrade mit

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sudo do-release-upgrade

starten und Reboot durchführen.

Ich werde immer wieder gefragt, wie man denn eine CD in Ubuntu per CLI Befehl mounted. Der “normale” Befehl dafür lautet

sudo mount /dev/cdrom /media/cdrom

eventuell (je nach Version) kann auch folgender Befehl notwendig sein

sudo mount –t iso9660 /dev/sr0 /media/cdrom

Damit wird eine CD in das Verzeichnis /media/cdrom gemappt und kann verwendet werden. (Je nach Version bzw. Distribution kann der Befehl auch abweichen – die meisten Ubuntu Systeme lassen sich aber so konfigurieren.

Mit dem Befehl

sudo umount /media/cdrom

wird ein unmount durchgeführt.

Anmeldung an VMware vCenter Server Appliance 5.x mit Web Client funktioniert nicht

Nach einer Änderung der VCSA IP Adresse kann es passieren, dass der Webclient nicht funktioniert. Eine Anmeldung per vSphere Client ist aber ohne Probleme möglich. 

Bei der Anmeldung per Browser erscheint folgender Fehler

Failed to connect do VMware Lookup Server https://<IP>/lookupservice/sdk – SSL Certificate verification failed

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Um das Problem zu lösen muss das Zertifikat erneuert werden. Dies kann unter dem Punkt Admin der VCSA durchgeführt werden. Den Punkt Certificate regeneration enabled auf Yes setzten und die Appliance neu starten. Danach sollte die Anmeldung wieder funktionieren.

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Nachzulesen auch in der VMware Knowledgebase.