Neues vom Michl

 

HP

Ein sehr häufiger Diskussionspunkt ist die Speicherfreigabe auf einer 3PAR SAN. Neben den bekannten sdelete usw. gibt es aber noch ein wesentlich einfacheres Tools für Windows. Mit dem Antemeta Reclaim Tool können sehr einfach unter Windows ganze Laufwerke zum Space Reclaim animiert werden. Keine Installation ist notwendig.

Voraussetzungen:

  • ab Windows Server 2003 x86/x64 
  • Microsoft .Net 3.5

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Seit Windows Server 2012 wird der T10 Unmap Befehl nativ im Betriebssystem unterstützt. Damit werden gelöschte Daten auf NFTS Partitionen auch auf Blockebene wieder automatisch freigegeben. Dies ist ein automatisierter Vorgang – kann aber auch manuell gestartet werden.

PrĂĽfung ob T10 Unmap aktiviert ist

Mit folgendem Befehl wird geprĂĽft ob T10 Unmap aktiviert ist.

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fsutil behavior query disabledeletenotify

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Aktivierung / Deaktivierung T10 Unmap ab Windows Server 2012

Ein – und Ausschalten lässt sich T10 Unmap folgendem Befehl

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fsutil behavior set disabledeletenotify 1/0

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ACHTUNG: Bei 1 ist T10 aus und bei 0 ist T10 ein.

 

T10 Unmap manuell auf einem Laufwerk starten

Um den freien Speicher per T10 Unmap freizugeben muss in einer (Administrator) PowerShell ein Befehl ausgefĂĽhrt werden. Mit der Option Verbose wird der Fortschritt angezeigt.

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Optimize-Volume -DriveLetter D –ReTrim –Verbose

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Damit der 3PAR SP im Secure Network Mode mit HP sprechen kann müssen folgende Verbindungen möglich sein – Stand 01.08.2014

3PAR Support Portal https://remote3par.houston.hp.com
DNS muss auf 15.201.225.95 zeigen
Outbound von SP zu HP Port 443
IP: 15.201.225.95
Inbound von HP zu SP Port 443
g4t2481g.houston.hp.com  15.201.225.205
g4t2482g.houston.hp.com  15.201.200.206
g9t1615g.houston.hp.com  15.240.0.73
g9t1616g.houston.hp.com  15.240.0.74

HP Online Repository in VMware Update Manager hinzufĂĽgen

HP bietet die Möglichkeit die Treiber und Tools für ESXi Server direkt per Online Repository in den Update Manager einzubinden. Ein lästiger manueller Download und das händische Hinzufügen zum Repository entfällt somit. In der Administrationsansicht des Update Managers muss eine zusätzliche Download-Quelle angegeben werden. Die HP URL lautet :

http://vibsdepot.hp.com/index.xml

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AnschlieĂźen kann entweder eine neue Baseline nur fĂĽr die HP Update erstellt werden oder die Updates werden einer bestehenden hinzugefĂĽgt. Bei einer BaselineprĂĽfung werden anschlieĂźend auch die HP Tools / Treiber mit installiert bzw. aktualisiert.

The Integrated Remote Console is unavailable, it is alread in use by a different Client

Jeder Admin der mit HP Servern arbeitet kennt diese Fehlermeldung. Der Versuch eine Remote Console zu öffnen schlägt fehl – obwohl nach kurzer Umfrage bei den Kollegen keine Verbindung aktiv sein dürfte. Die Session hängt oder ist irgendwo vergessen.

Unter “Remote Console”  – “Settings” gibt es die Option “Remote Console Acquire” mit der man eine bestehende Session ĂĽbernehmen kann. Man spart sich so den lästigen iLO Reboot.

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Bei der Installation von Windows Server 2008 R2 auf einem Proliant Server kann es vorkommen, dass die Installation bei einem der folgenden Punkten stehen bleibt :

  • Initialisierung des Windows Setup
  • Bei einem der beiden Neustarts zum AbschlieĂźen der Installation

Diese Fehler tritt nur in Verbindung mit Intel Xeon E7 10 Core CPUs auf. Schuld daran ist ein fehlerhafter NDIS.sys Treiber, der bei mehr als 64 logischen CPUs Probleme verursachen KANN. Es gibt bereits ein Advisory von HP bzw. einen Hotfix von Microsoft.

Die Lösung ist in den meisten Fällen recht einfach – CPUs reduzieren und nochmals durchführen. Nach der erfolgreichen Installation Hotfix installieren und CPUs wieder einbauen.

Bei der Installation eines ESXi Servers auf einem HP Proliant Server sollten immer die entsprechenden HP Systemmanagement Tools installiert werden. Entweder man besorgt sich direkt bei HP ein ISO Image bei dem die Treiber bereits enthalten sind, oder es werden nach der Installation des Standard VMware ISO Image die HP Tools nachträglich hinzugefügt. Im HP Support Center können diese kostenlos für Proliant Server heruntergeladen werden.

HP Software unter vSphere ESXi 4.x und 5

Folgende Software ist fĂĽr ESXi verfĂĽgbar. Im HP Image sind diese bereits enthalten und werden automatisch mitinstalliert.

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HP Agentless Management Service Offline Bundle

In diesem Paket sind Treiber bzw. Tools fĂĽr die neue Active Health Technologie der Gen8 Server enthalten.

HP ESXi Offline Bundle for VMware ESXi

Dieses Bundle enthält verschiedene Treiber für z.B. ILO, CIM Provider usw.

HP ESXi Utilities Offline Bundle for VMware ESXi  –  (NUR ESXi 5.0)

Nach der Installation ist es möglich mit HPONCFG das ILO, mit HPBOOTCFG die Bookonfiguration und mit HPACUCLI den RAID Controller innerhalb der ESXi Shell zu konfigurieren. In meinem nächsten Artikel werde ich die ESXi Utilities von HP näher beschreiben.

Dass Command View nicht immer einfach ist, dĂĽrfte jedem bekannt sein. Ich hatte jetzt schon mehrmals Probleme beim Update auf Version 9.3. Egal ob CV vorher deinstalliert oder ein direktes Upgrade durchgefĂĽhrt wurde, es funktionierte teilweise nicht ohne Fehler.

Zwei verschiedene Probleme inkl. Lösung möchte ich hier näher erläutern.

1. SMIS ist bereits auf dem Server installiert

error-cv-93

Wurde eine vorhandene CV Version nicht richtig entfernt oder ist der RSM noch installiert, kann diese Fehlermeldung erscheinen.

Um das Problem zu lösen müssen folgende Schritte durchgeführt werden :

  • Entfernen evtl. noch vorhandener CV Komponenten (Systemsteuerung – Programme)
  • EVA Performance und Command View CIMOM/SMI-S Software muss deinstalliert werden
  • Entfernen folgender Registry Einträge (HKEY LOCAL MACHINE -> SOFTWARE -> Hewlett-Packard)
    • command view
    • HpOvLic
    • ccbgn
    • CxwsCimom
    • hp Storageworks SMI-S
    • EVA_Provider
    • EVA Performance Monitor
    • EVAPerf
  • PrĂĽfung ob die Einträge in HKEY LOCAL MACHINE -> SOFTWARE –> Wow6432Node nochmals vorhanden sind und entfernen (nur fĂĽr 64 Bit Systeme notwendig)
  • geg. Entfernen folgender Registry Einträge (HKEY LOCAL MACHINE -> SYSTEM -> CurrentControlSet –> Services)
    • HP RSM Server
    • HP RSM Database
  • PrĂĽfen noch vorhandener Services (Start –> AusfĂĽhren –> services.msc)
    • HP Command View EVA (entfernen mit “sc delete CVEVA”)
    • HP EVA Performance Data Collector (entfernen mit “sc delete EVAPDCS”)
    • HP StorageWorks CIM Object Manager (entfernen mit “sc delete CxwsCimom”)
  • Löschen noch vorhandener Dateien
    • C:\Program Files\Hewlett-Packard\Sanworks\Element Manager for StorageWorks HSV
    • C:\Program Files\Hewlett-Packard\COMMON_CCBGN
    • C:\Program Files\Zero G Registry  (vorsicht wird nicht nur von CV verwendet !!! – versteckter Ordner)
    • C:\Program Files\Common Files\Hewlett-Packard\HPOvLIC
    • C:\Program Files\Hewlett-Packard\SMI-S\CXWSCimom\config

Nach einem Neustart des Servers sollte die Command View Installation ohne Probleme durchlaufen

 

2. Management Integration Framework application has failed to start oder

Login failed. Security services not available. Ensure security services are running. oder

XF service has failed to start

error-cv-93-2

Diese Fehler treten bei nicht korrekt erkannten Netzwerkeinstellungen auf. CV hat u.U. Probleme sobald der Server mehr als eine IP Adresse gebunden hat. Die Installation wurde jedoch durchgefĂĽhrt. Der Dienst HP (MIF Management Infrastructure Framework) kann nicht richtig gestartet werden.

Problemlösung:

  • PrĂĽfung welche IP CV verwendet (CV öffnen – IP wird angezeigt)
  • Eintrag in die hosts Datei (IP + Rechnername)
  • Ordner C:\Programme\Hewlett-Packard\XFROOT löschen
  • C:\Programme\Hewlett-Packard\XF in CLI öffnen
  • in diesem Ordner “install.bat C:\Programme\Hewlett-Packard\XFROOT” ausfĂĽhren (je nach Schreibweise muss der Pfad in “” gesetzt werden
  • Start HP MIF Service
  • geg. “C:\Program Files\Hewlett-Packard\XF\bin\win-32>XfAppMgr register XFSecurity.cfg” ausfĂĽhren
  • PrĂĽfung ob User angelegt wurde (hpadmin) – PrĂĽfung ob Gruppen angelegt wurden (HP StorageAdmins, HP StorageUsers)
  • geg. Admin User der Gruppe HP StorageAdmins hinzufĂĽgen

AnschlieĂźend kann eine Anmeldung an CV durchgefĂĽhrt werden

XCS 09534000 fĂĽhrt neue Replication Protokolle ein

Mit dem Release der XCS 09534000 wurde CA erweitert und es lässt sich das Replication Protocol einstellen. Je nach Typ müssen auch die angeschlossenen FC Switches entsprechend eingestellt werden.

B-Series Switch – Einstellungen für HP FC Replication Protocol

disable switch

aptpolicy 1 (port-based routing)

dlsreset (disable DLS)

iodset (enable in-order delivery)

switchenable

 

B-Series Switch – Einstellungen für HP SCSI FC Replication Protocol

disable switch

aptpolicy 3 (enable exchange-based routing)

aptpolicy –ap 0

iodreset (disable in-order delivery)

switchenable

VMware Hypervisor per Kickstart automatisiert einrichten

Mit dem Release von vSphere 4.1 hat VMware angekündig, künftig keine ESX Server mit Service Console mehr zu vertreiben. Künftig wird es nur noch den VMware Hypervisor (ESXi) geben. Viele ESX Admins müssen sich nun entscheiden, ob Sie den Schritt zur ESXi Variante jetzt, oder der nächsten Version gehen wollen. Meiner Erfahrung nach gehen viele bereits beim Wechsel auf 4.1 zur schlanken Hypervisor Edition über.

Ein direktes Upgrade von ESX 4.0 auf ESXi 4.1 ist nicht möglich. VMware hat dem Thema ein eigenes Upgradeportal gewidmet. Die sauberste Variante für einen Wechsel ist die Neuinstallation. Je nach Anzahl der vorhandenen Server ist dies mit mehr oder weniger Zeitaufwand verbunden.

Vorstellen möchte ich hier die Variante USB Stick. Da ich selber nur mit HP Hardware zu tun habe, bietet sich hier eine interessant Möglichkeit an. Nämlich das Kombinieren der USB Boot Sticks (Smart Start / DVD Firmware Upgrade) mit dem VMware Installations Image.

Alles was wir benötigen ist das USB Key Utility und ein ISO Image einer Smart Start. So lässt sich in kurzer Zeit ein bootfähiger USB Stick erstellen. Anschließend natürlich noch das VMware ISO Image darauf entpacken. Nun noch ein paar kleine Anpassungen durchführen und fertig ist der “HP Multi Installation USB Stick”.

Eine genaue Anleitung zum Erstellen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

hp-vmware-boot