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Windows Server und Active Directory mit Microsoft IT Environment Health Scanner prüfen

Jedem AD / Windows Admin dürften die Support Tools bekannt sein. Wird nicht ständig damit gearbeitet, kann es im Fehlerfall einige Zeit dauern, bis der Fehler eingegrenzt wurde.

Sehr viel leichter geht es mit dem Microsoft IT Environment Health Scanner. Hierbei handelt es sich nach offizieller Aussage von MS um ein Diagnosetool für kleine und mittlere Netzwerke. Zu den Features gehört

  • Configuration of sites and subnets in Active Directory
  • Replication of Active Directory, the file system, and SYSVOL shared folders
  • Name resolution by the Domain Name System (DNS)
  • Configuration of the network adapters of all domain controllers, DNS servers, and e-mail servers running Microsoft Exchange Server
  • Health of the domain controllers
  • Configuration of the Network Time Protocol (NTP) for all domain controllers

Unterstützt wird Windows Server 2003 SP2, Windows Server 2008, Windows Vista SP1 und Windows XP SP2. .NET Framework 2.0 muss vorhanden sein. Nach dem Download muss der Health Scanner installiert werden.

ithealthsc 

Nach der Beantwortung diverser Fragen, beginnt die Prüfung.

ithealthsc2

Ein paar Minuten später wird das Ergebnis angezeigt. Sehr zu empfehlen ist die “Open larger View” im Browser. Hier wird eine detailierte Aufstellung angezeigt. Bei Problemen wird außerdem zu den entsprechenden KB Artikeln der MS Homepage verlinkt.

ithealthsc3

Insgesamt macht der Health Scanner für mich einen sehr guten Eindruck. Ich kann in kürzester Zeit sehr viele Infos auslesen, die ich ansonsten nur sehr mühsam per Kommandozeile bekommen hätte.

Schnellstartleiste unter Windows 7

In Windows XP oder Vista gab es die Möglichkeit in der Taskleiste  alle Programme zu minimieren und den Desktop anzeigen zu lassen.

Das geänderte Design von Windows 7 bietet keine solche Möglichkeit. Dafür ist ganz unten rechts neben der Uhr ein kaum sichtbarer, vertikaler Balken mit der gleichen Funktionalität.

Ein „Desktop anzeigen“ Symbol lässt sich ganz einfach erstellen. Einfach eine Textdatei mit folgendem Inhalt erstellen

[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3

[Taskbar]
Command=ToggleDesktop

Anschließend die Datei unter „Desktop anzeigen.scf“ (wichtig ist die Dateiendung) abspeichern und in die Taskleiste ziehen. Wer will kann auch noch das Symbol ändern.

Alternativ gibt es noch die Möglichkeite die alte „Quick Launch Toolbar“ wiederherzustellen. Sieht aber nicht so schön aus und passt nicht ganz zu Windows 7.

Damit der Remote Desktop unter Windows funktioniert, muss dieser einmal aktiviert werden. Im Normallfall geschieht dies direkt an der Windows Konsole. Alternativ lässt sich dies auch per Netzwerk einschalten (einen Zugangsdaten eines Admin Users werden benötigt). Der folgende Befehl aktiviert den Remote Desktop für den User Administrator


wmic /node:"RemoteServer" /user:"domain\AdminUser" /password:"password" RDToggle where servername="RemoteServer" call SetAllowTSConnections 1

Ich selbst habe es bisher nur unter Windows 7 auf Windows Server 2003 / 2008 getestet und es hat ohne Probleme funktioniert.

Einrichtung des Windows NTP Zeitservers im Active Directory

Das Thema ist eigentlich schon sehr alt, aber ich brauch es doch immer wieder mal. In einer Active Directory Umgebung passiert es nicht selten, dass der W32time Dienst das System Log der Ereignisanzeige mit Warnungen “zuspamt”.

Microsoft hat hierzu seit langem einen KB Artikel online.

Wem diese Einrichtung zu lange dauert, dem habe ich in meinem Wiki eine entsprechende Registrierungsdatei (führt die Änderungen laut den Vorgaben des KB Artikels durch) vorbereitet, die nur noch ausgeführt werden muss. 

Um eine saubere Konfiguration zu erhalten, sollte der Zeitserver auf dem DC mit der PDC Rolle ausgeführt werden.

vSphere 4 Client unter Windows 7 RC verwenden

Unter Windows 7 lässt sich der vSphere Client ohne Probleme installieren, aber nicht verwenden. Beim Starten kommt eine Fehlermeldung :

Error parsing the server "SERVER IP" "clients.xml" file. Login will continue, contact your system administrator.

Mit ein paar kleinen Tricks bringt man diesen aber doch noch zum Laufen.

In meinen Wiki hab ich eine Anleitung zur Installation und Konfiguration des Clients unter Windows 7 hinterlegt

vs4clientw7

Verwaltung von Partitionen unter Windows Server 2003

Mit Diskpart bietet Windows ab Version XP bzw. Server 2003 ein Kommandozeilentool, mit dem Partitionen verändert werden können. Allerdings kann keine Systempartition (meistens Laufwerk C) damit verändert werden. Möchte man Änderungen an der Partitionsstruktur ohne Datenverlust vornehmen, muss auf Software von Drittherstellern zurückgegriffen werden

Das beliebte Partition Magic (bzw. Volume Manager / Server Magic) wird leider nicht mehr weiterentwickelt.

Systempartition im Windows verändern

Eine Alternative kommt von EASEUS. Das Programm EASEUS Partition Master 3.5 Server Edition ist zertifiziert von Windows 2000 Server bis Windows Server 2008 (in 32 und 64 Bit). Look and Feel sind mit Partition Magic identisch. Auch die Funktionalität steht dem Powerquest Tool in nichts nach. Es bietet die Möglichkeit der Größenveränderung, Verschieben, Kopieren, Konvertieren usw. Nach der erfolgreichen Installation ruft man das Programm auf, führt die Änderungen durch und startet den Server neu. Beim Booten werden die neuen Parameter auf die Platte geschrieben (dies kann eine lange Zeit in Anspruch nehmen). Zusätzlich hat man die Möglichkeit eine BootCD zu erstellen. Ratsam ist jedoch das Programm auf den Server zu installieren, da hier der nötige Speichercontrollertreiber vom Windows verwendet wird (Unterstützt auch RAID Controller).

Das Programm ist aktuell für 149$ online zu erwerben. Außerdem erhält man noch eine 30 Tage Geld zurück Garantie. 

easuspartition

Für Leute wie mich, die viel mit der Command Line unter Windows arbeiten, ist die normale Schriftart der Eingabeaufforderung nicht wirklich schön zu lesen. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf einen Eintrag im Vistablog gestoßen.

Mit dem Schriftsatz Consolas wird die Kommandozeile deutlich besser lesbar. Unter Windows Vista und Office 2007 ist die Schriftart dabei, es gibt aber auch einen Download von Microsoft. Um diesen für die Command Line zu aktivieren muss ein Registry Eintrag gemacht werden. Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\
CurrentVersion\Console

den Schlüssel TrueTypeFont auf Consolas ändern.

Als Alternative kann Lucida Console verwendet werden. Sieht nicht ganz so hübsch aus, ist aber auch gut lesbar. Letzlich ist es natürlich Geschmackssache.

Bei Problemen mit Gruppenrichtlinien unter Windows, liegt das meistens am Dateireplikationsdienst. Mit dem Dienstprogramm Sonar.exe (Teil der Supporttools) kann der schuldige bzw nicht synchronisierte DC gefunden werden.

Folgenden Registrykey anschließend auf DWORD 1 setzen :

HKLM\System\CurrentControlSet\Services\NtFrs\Parameters\Enable Journal Wrap Automatic Restore

Nach einem Neustart des Dateireplikationsdienstes, wird der Wert wieder auf 0 gesetzt. Damit erreicht man eine komplette Neureplikation. Mit Sonar kann der Status nach ein paar Minuten überprüft werden.