Neues vom Michl

 

Juli 2012

Ich werde immer wieder nach den Unterschieden der VM Hardware Versionen gefragt – bzw. welche Vorteile ein Update hat. Hier eine kurze Übersicht :

Hardware Version Features Unterstützte Produkte
8 bis 32 vCPUs ESXi 5.x
  max. 1 TB RAM pro VM Fusion 4.x
  3D Grafik / High Def Audio Workstation 8.x
  Smart Card Reader Player 4.x
  USB 3.0  
     
7 SAS Virtual Device (MS Cluster Service) ESXi 4.x
  IDE Virtual Device Fusion 3.x 2.x
  VMXNET3 Treiber Workstation 7.x 6.5
  VM Hot Plug Support Player 3.x
  CBT (Change Block Tracking) Server 2.x

Der unterstützte Arbeitsspeiche pro VM ist abhängig vom eingesetzten Produkt :

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Ein Downgrade der Hardware Version ist in VMware nicht vorgesehen. Es kann somit keine VM mit Hardware Version 8 von ESXi 5 auf ESX 4.x kopiert werden. Die einzige Möglichkeit wäre der VMware Converter. Vor Version 7 der Hardware gab es noch 6,4 und 3. Diese sind mit mit älteren ESX 3.x bzw. mit der Workstation 6.0.x eingeführt worden. Nähere Details dazu habe ich leider nicht.

Falsche Gateways bei der Verwendung von PPPOE

Nach einem Update auf die aktuelle Version 11.6 erleben viele Watchguard Administratoren eine böse Überraschung. Im Zusammenhang mit PPPOE Interfaces – Standleitungen kommt es vor, dass nach einem Reconnect des DSL Interfaces automatisch für alle anderen als external gekennzeichneten Verbindungen, die Standardgateways gelöscht bzw. alles über das DSL geroutet wird. Geholfen hat oft nur ein Reboot der Firewall.

Nach ausführlicher und teils emotional geführter Konversation mit dem 1st Level Support wurde ich zum 2nd Level weitergeleitet. Nach einer kurzen Mail wurde mir mitgeteilt – BUG !!!!– es gibt auch schon eine Nummer (Tracking ID 67424) …. was aber noch viel wichtiger ist, ein Hotfix ist bereits erstellt und kann auf Anfrage beim Support heruntergeladen werden. Nach der Installation – Problem weg

Wer mehr wissen will bzw. keinen Bock auf WG Support hat – einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen.

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HP Online Repository in VMware Update Manager hinzufügen

HP bietet die Möglichkeit die Treiber und Tools für ESXi Server direkt per Online Repository in den Update Manager einzubinden. Ein lästiger manueller Download und das händische Hinzufügen zum Repository entfällt somit. In der Administrationsansicht des Update Managers muss eine zusätzliche Download-Quelle angegeben werden. Die HP URL lautet :

http://vibsdepot.hp.com/index.xml

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Anschließen kann entweder eine neue Baseline nur für die HP Update erstellt werden oder die Updates werden einer bestehenden hinzugefügt. Bei einer Baselineprüfung werden anschließend auch die HP Tools / Treiber mit installiert bzw. aktualisiert.

The Integrated Remote Console is unavailable, it is alread in use by a different Client

Jeder Admin der mit HP Servern arbeitet kennt diese Fehlermeldung. Der Versuch eine Remote Console zu öffnen schlägt fehl – obwohl nach kurzer Umfrage bei den Kollegen keine Verbindung aktiv sein dürfte. Die Session hängt oder ist irgendwo vergessen.

Unter “Remote Console”  – “Settings” gibt es die Option “Remote Console Acquire” mit der man eine bestehende Session übernehmen kann. Man spart sich so den lästigen iLO Reboot.

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Bei der Installation von Windows Server 2008 R2 auf einem Proliant Server kann es vorkommen, dass die Installation bei einem der folgenden Punkten stehen bleibt :

  • Initialisierung des Windows Setup
  • Bei einem der beiden Neustarts zum Abschließen der Installation

Diese Fehler tritt nur in Verbindung mit Intel Xeon E7 10 Core CPUs auf. Schuld daran ist ein fehlerhafter NDIS.sys Treiber, der bei mehr als 64 logischen CPUs Probleme verursachen KANN. Es gibt bereits ein Advisory von HP bzw. einen Hotfix von Microsoft.

Die Lösung ist in den meisten Fällen recht einfach – CPUs reduzieren und nochmals durchführen. Nach der erfolgreichen Installation Hotfix installieren und CPUs wieder einbauen.

Für Umgebungen mit VMware vCenter können Updates und Patches mit Hilfe des VMware Update Managers eingespielt werden. Es allerdings auch kleinere Außenstellen oder Homeoffices, die ohne vCenter betrieben werden. Das Einspielen der Patches muss mit Hilfe der Konsole bzw. per CLI erfolgen. Je nach Version kann dies auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden.

Übersicht der CLI Befehle

Hypervisor Version Lokale Konsole vCLI Remote Konsole PowerCLI Remote Konsole
ESX 3.5 esxupdate –bundle=<zip> update N/A N/A
ESXi 3.5 N/A vihostupdate35
–bundle=<zip> –install
N/A
ESX 4.0 esxupdate –bundle=<zip> update vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESXi 4.0 N/A vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESX 4.1 esxupdate –bundle=<zip> update vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESXi 4.1 N/A vihostupdate –bundle=<zip> –install Install-VMHostPatch
ESXi 5.0 esxcli software vib install –depot=/vmfs/volumes/[datastore]/<zip> esxcli software vib install –depot=/vmfs/volumes/[datastore]/<zip> Install-VMHostPatch

Dies ist die kurze Zusammenfassung eines Eintrages im VMware Blog. Ausführlichere Informationen im Blogartikel

Quelle: VMware Blog

Mit VMware vSphere 5 wurde eine neue Version der vSphere Management Assistant Appliance freigegeben. Auffälligste Neuerung ist der Wechsel von CentOS 5.3 auf SUSE Linux Enterprise Server 11 SP1. Außerdem gibt es keinen User “root” (bzw. wurde der gesperrt) – dieser wurde durch den User vi-admin ersetzt. Damit lassen sich alle administrativen Tätigkeiten ausführen.

Reset Password vi-admin Benutzer

  • Boot der vMA 5
  • Auswahl der ersten Option “SUSE linux Enterprise Server 11 SP1 for VMware” und “e” drücken

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  • In die zweite Zeile springen (Beginnt mit “kernel /vmlinuz….”) und nochmals “e” drücken

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  • Am Ende der Zeile folgenden Eintrag ergänzen “init=/bin/bash”

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  • Anschließend Enter drücken und mit “b” die vMA booten

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  • Passwort User vi-admin ändern und neu starten

Das Tastaturlayout wird auf Englisch umgestellt. Aufpassen beim Ändern des Passwortes.