Neues vom Michl

 

AMRILA

Dokuwiki an eDirectory / Active Directory authentifizieren

Professionell betriebene Wiki verwalten die Benutzer nicht selber, sondern authentifizieren die User per LDAP an einem entsprechenden Server. Möglichkeiten hierzu gibt es viele. In meinem Wiki Eintrag gehe ich aber nur näher auf Novell eDirectory und Microsoft Active Directory als LDAP Server ein.

Für Active Directory als LDAP Provider findet Google bereits viele Websites (bzw. hilft hier die Dokumentation weiter). Zwecks Vollständigkeit habe ich eine funktionierende Konfiguration eingetragen

Dokuwiki kann aber auch Novells eDirectory zur Authentifizierung verwenden. Die Dokuwiki Dokumentation ist hier leider nur bedingt hilfreich.

Eine genaue Beschreibung findet ihr hier.

Permanenten Alias unter MacOS X Leopard

Als Unix System kennt MacOS im Terminal natürlich den Alias Befehl. Die „normale“ Syntax lautet :

alias irgendeinbefehl='konsolenbefehl'.

Leider wird der alias nicht gespeichert. Nachdem der Rechner neu gebootet wurde, muss der alias neu eingegeben werden. Um den Befehl dauerhaft zu speichern, sind unter MacOS 2 Dateien im Homeverzeichnis des User notwendig.

Die erste Datei .bash_profile hat folgenden Inhalt :


. ~/.bashrc
ENV=$HOME/.bashrc
export ENV

Die zweite Datei .bashrc hat folgenden Inhalt


PATH=$PATH:$HOME/bin:/usr/local/bin
alias ls="ls -a"
SHELL=/bin/bash

In der .bashrc Datei können beliebig viele Aliases eingerichtet werden. Auch nach einem Neustart des Rechners stehen diese wieder zur Verfügung.

Grafische Darstellung der Nagios Plugins

Nagios ist als Monitoring Tool bereits sehr umfangreich. Noch mehr Nutzen für den Admin erhält man durch den Einsatz des Netways NagiosGrapher.

Mit Hilfe des RRDTools werden aus den zurückgegebenen Werten der Nagios Plugins Grafiken erstellt. Eingebunden wird der NagiosGrapher über die process-service-perfdata Schnittstelle vom Nagios. Es sind keine Patches o.ä. erforderlich.

Eine Anleitung zur Installation unter Debian befindet sich in meinem Wiki.

Screenshot des NagiosGrapher

nagiosgrapher.jpg

Einrichtung Mailgraph – Postfix unter Debian

Detailierte Aufstellung Spam-, Virus- und Bulkmails

Vor kurzem habe ich ja bereits einen Artikel zur Auswertung des Postfix Logfiles mit MRTG geschrieben. Eine noch detailiertere Anzeige erhält man mit Mailgraph. Mithilfe des bekannten RRDtool werden die grafiken erstellt. Die Anzeige von Spam- bzw. Virusmails funktioniert nur wenn Postfix mit ClamAV und Spamassassin konfiguriert ist.

Eine Anleitung zur Einrichtung von Postfix – RRDtool – Mailgraph unter Debian findet ihr im Wiki

Hier eine Beispielauswertung

mailgraph.png

Keine Netzwerkkarte unter Debian Linux VM

eth0 wird unter Debian Linux nicht mehr angezeigt

Nach einem Update der VMware Tools, dem Clonen oder einem Umzug einer Debian VM von einem Host auf einen anderen kann es passieren, dass die Netzwerkkarte bzw. die Einstellungen (IP Adresse) nicht mehr erkannt werden. Debian identifiziert standardmäßig die Netzwerkkarten anhand der zugehörigen MAC Adressen. Auf dem neuen VMware Host ändert sich diese und die NIC wird als „neu“ erkannt.

Gute Artikel hierzu gibt es im Ubuntu bzw. auch im VMware Forum

Eine Zusammenfassung des Lösungswegs hab ich bei mir im Wiki detailiert eingetragen.

Update: Zu diesem Problem hat VMware auch einen KB Artikel veröffentlicht

Der Postfix MTA bietet in Kombination mit MRTG die Möglichkeit einer grafischen Auswertung. Angezeigt werden in typischer MRTG Manier die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Mails. Neben Postfix und MRTG sind nur noch 3 Perl Skripte nötig, die entsprechend konfiguriert werden müssen.

Eine Anleitung befindet sich hier in meinem Wiki.

Hier ein Beispiel der Statusmeldungen :

postfixmrtg.jpg

Nach einem Festplattenproblem konnte ich unter Windows den beschädigten VMware Server nicht richtig installieren. Eine Neuinstallation brach mit folgendem Fehler ab

Setup has detected that VMware Server Standalone is already installed on this machine

Um eine vorhandene VMware Server Installation vollständig zu entfernen genügt folgender Befehl

vmware-install-file.exe /C

Danach kann eine Neuinstallation ohne Probleme vorgenommen werden.

Heute hatte ich zum ersten Mal Probleme mit Time Machine. Meine externe Platte hatte nicht mehr genügend Platz für ein neues Backup. Es gibt 2 Lösungsvorschläge bei einem solchen Problem :

Volume anschließen und im Festplatten-Dienstprogramm reparieren

„Warnung beim Löschen von alten Backups“ in den Optionen von Time Machine deaktivieren und anschließend wieder aktivieren.

Für Leute wie mich, die viel mit der Command Line unter Windows arbeiten, ist die normale Schriftart der Eingabeaufforderung nicht wirklich schön zu lesen. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf einen Eintrag im Vistablog gestoßen.

Mit dem Schriftsatz Consolas wird die Kommandozeile deutlich besser lesbar. Unter Windows Vista und Office 2007 ist die Schriftart dabei, es gibt aber auch einen Download von Microsoft. Um diesen für die Command Line zu aktivieren muss ein Registry Eintrag gemacht werden. Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\
CurrentVersion\Console

den Schlüssel TrueTypeFont auf Consolas ändern.

Als Alternative kann Lucida Console verwendet werden. Sieht nicht ganz so hübsch aus, ist aber auch gut lesbar. Letzlich ist es natürlich Geschmackssache.

Bei Problemen mit Gruppenrichtlinien unter Windows, liegt das meistens am Dateireplikationsdienst. Mit dem Dienstprogramm Sonar.exe (Teil der Supporttools) kann der schuldige bzw nicht synchronisierte DC gefunden werden.

Folgenden Registrykey anschließend auf DWORD 1 setzen :

HKLM\System\CurrentControlSet\Services\NtFrs\Parameters\Enable Journal Wrap Automatic Restore

Nach einem Neustart des Dateireplikationsdienstes, wird der Wert wieder auf 0 gesetzt. Damit erreicht man eine komplette Neureplikation. Mit Sonar kann der Status nach ein paar Minuten überprüft werden.