Neues vom Michl

 

AMRILA

Das ist für die Ubuntu (Linux) Neulinge unter euch. Erfahrene Linuxanwender können sich das Weiterlesen sparen … 🙂

Samba wird für Netzwerkfreigaben von Windows / MacOSX auf Linux verwendet. Unter Ubuntu ist die Einrichtung sehr einfach. Über die Paketverwaltung werden die Samba Pakete installiert. Anschließend gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten Ordner freizugeben. Entweder es wird im Dateimanager der Ordner ausgewählt und über das „Bearbeiten“ Menü der Punkt „Ordner Teilen“ ausgewählt oder dierekt über „Gemeinsame Ordner“ im „Administration“ Menü eine Freigabe eingerichtet. Nachdem ein Ordner erfolgreich mit SMB freigegeben wurde, muss noch ein SMB Passwort eingerichtet werden. Die geschieht mit einem Terminal und dem Befehl smbpasswd. Somit ist die Freigabe erreichbar. Der Benutzername entspricht dem Ubuntu-Anmeldenamen und das Passwort entsprechend dem smbpasswd. Viele Leute erstellen die Freigabe richtig, vergessen aber den smbpasswd Befehl. Ohne dieses Passwort ist kein Zugriff möglich und es wird immer mit „Unbekannter Benutzer oder Passwort“ abgebrochen.

Alle hier genannten Schritte beziehen sich auf einen Debian Etch Server in einer 32 Bit Umgebung. Das Grundsystem ist eine minimale Installation ohne Desktop Umgebung. Diese Anleitung müsste auch auf die neue Ubuntu Version 7.04 übernommen werden können, jedoch keine Garantie.

Installation VMware Server

Benötigte Debian Pakete vor VMware Server Installation :
gcc build-essential linux-headers-`uname -r`
libx11-dev libxtst6 libx11-6 psmisc libice6 libsm6 libxt6 libxrender1

Herunterladen des VMware Servers (Version 1.0.3) :
wget http://download3.vmware.com/software/vmserver/
VMware-server-1.0.3-44356.tar.gz

Entpacken des VMware Servers :
tar xfz VMware-server-1.0.3-44356.tar.gz

Start der Installation :
./vmware-install.pl

Am Ende wird die Eingabe der Seriennummer erwartet.

Automatischer Start des VMware Servers auch nach Neustart :
update-rc.d vmware defaults 20

Die Installation ist beendet, mit der VMWare Server Konsole kann eine Verbindung hergestellt und neue VMs eingerichtet werden.

Installation VMware Server Mui

Für die Funktionalität des VMware Servers ist die Mui nicht unbedingt erforderlich. Über das Webfrontend können hauptsächlich Statusinformationen abgerufen werden.

Benötigte Debian Pakete für VMware Server Mui :
x-window-system

Herunterladen der VMware Server Mui (Version 1.0.3) :
wget http://download3.vmware.com/software/vmserver/
VMware-mui-1.0.3-44356.tar.gz

Einrichtung Mui :
./vmware-install.pl

Nach Fertigstellung ist die Einrichtung der Mui beendet. Es kann nun mit dem Browser darauf zugegriffen werden – https://deinRechnername:8333

Beim Arbeiten mit VMware Server, bin ich auf die Site der Petruska Familie gestoßen. Es werden sehr interessante und inoffizielleVMware Tools zum Download bereitgestellt.

  • VMware DiskMount GUI
  • Eine Windows GUI für den VMware Drive Mapper. Damit können Virtual Disks (VMDK) unter Windows mit Laufwerksbuchstaben gemountet werden.

  • VMware Virtual Disk Factory
  • Eine Windows GUI für VMware Diskmanager mit vielen erweiterten Einstellungen zu einer VMDK Datei.

Vor allem das DiskMount GUI ist sehr nützlich im täglichen Umgang mit VMware. Bei mir konnten ohne Probleme alle VMDKs gemountet werden. Es macht keinen Unterschied ob diese mit VMware GSX Server / Server / Workstation erstellt wurden. Einen Test mit dem ESX Server habe ich noch nicht durchführen können, aber ich denk mal es wird auch hier funktionieren.

Gestern habe ich mich entschlossen ein Upgrade meines Ubuntu Rechners (alter Compaq Deskpro mit 512 MB Ram und einen PIII 500 MHZ) durchzuführen. Empfehlenswert hierbei ist die Installation aller Updates für das laufende System, bevor mit dem Upgrade begonnen wird. Die Einrichtung der neuen Version wird über die Aktualisierungsverwaltung durchgeführt. Ein Klick auf Aktualisieren und los gehts …

Ubuntu-Upgrade1.jpg

Anschließend wird mit dem Upgrade des Systems begonnen. Es werden viele Vorbereitungen getroffen, auf die der User aber keinen Einfluss nehmen kann.

Ubuntu-Upgrade2.jpg

Nach ca. 30 Minuten war es dann soweit; Der Download der neuen Pakete kann beginnen… Ich war schon sehr gespannt wie lange das dauern würde .. Laut Anzeige nimmt es bei einer 1 MBit Leitung doch einige Zeit in Anspruch.

Ubuntu-Upgrade3.jpg

Glücklicherweise bin ich Besitzer einer DSL 16000 Leitung und musste dann doch keine 90 Minuten warten. Der Download war nach etwas über 10 Minuten beendet. Ich war natürlich sehr stolz auf meine Leitung und dachte mir, dass so ein Upgrade doch schneller durchgeführt wird, als ich erwartet hatte.

Ubuntu-Upgrade4.jpg

Jetzt musste ich aber erfahren, dass mein alter Rechner doch nicht mehr der schnellste ist. Daher haben die Punkte „Aufräumen“ und „System wird neu gestartet“ über eine weitere Stunde gedauert.
Nach Fertigstellung natürlich ein Neustart fällig und das „neue“ Ubuntu fährt ohne Probleme hoch. Soweit ich sehen konnte, werden alle Einstellungen des alten Systems übernommen.

VMWare hat neue Maintenance Releses für den VMware Workstation 5.5.4, VMware ACE 1.0.3, VMware Player 1.0.4, VMware Server 1.0.3 und VMware Converter 3.0.1 freigegeben. Laut VMTN handelt es sich dabei um

New maintenance releases containing security-related bug fixes

Beim Converter ist die Version 3.0.1 ab sofort zum Download erhältlich. Neu in dieser Version ist u.a. der Restore von Images, die mit VMware Consolidated Backup erstellt wurden. Genaue Informationen gibt es in den Release Notes.

Normalerweise werden Flash Videos im Browser abgespielt. Ich hatte heute den Fall, dass ich einige Screencast direkt auf meine Festplatte geladen habe und die Dateien nicht im Browser anschauen möchte. Quicktime kann beide Formate leider nicht abspielen. Es gibt allerdins den SWF & FLV Player auf der Apple Website. Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv. Eine Wiedergabeliste wird genauso unterstützt wie z.B. auch Zoomen in das Video oder das Konvertieren des Videos in eine Serie von Bildern.

swfflvplayer_20070214161824.jpg

Parallels startet das Parallels Technology Network Portal. Hierbei handelt es sich um eine direkte Konkurenz zu dem VMTN von VMWare. Auf beiden Portalen können vorgefertigte Appliances heruntergeladen werden. Beim PTN sind natürlich noch nicht viele (ca. 30) verschiedene Images vorhanden, es wird jedoch interessant werden, wie sich Parallels gegen VMWare in Zukunft aufstellen wird. Momentan sind in der Rubrik Virtual Appliances Applikationen für Blogs, MySQL, Wiki, usw vorhanden. Ich werde die Entwicklung weiter verfolgen und bei Bedarf wieder darüber berichten.

Apple hat ein Firmwareupdate für die Akkus der Macbook bzw Macbook Pro Familie freigegeben. Laut der Apple Knowledgebase werden diverse Performanceprobleme behoben. Sollten nach diesem Update trotzdem noch Probleme wie im KB Artikel beschrieben auftreten, kann ein kostenloser Austausch beantragt werden. Außerdem wird die Garantie für Akkus auf 2 Jahre verlängert :

„For MacBook and MacBook Pro systems with Intel Core Duo processors, this program extends repair coverage on the battery for up to two years from the date of purchase of the computer.“

Das ist doch mal für uns Macbook Besitzer keine schlechte Nachricht.