Neues vom Michl

 

AMRILA

Ist in einem ESX(i) Server ein Tape Laufwerk eingebaut, konnte dies bisher relativ problemlos einer VM zugewiesen werden. Voraussetzung dafĂĽr ist natĂĽrlich ein unterstĂĽtzter SCSI / SAS Controller (siehe HCL).

Nach einem Upgrade auf vSphere 4.1 ist es möglich, dass das Laufwerk nicht mehr richtig erkannt wird. Ein Blick in die Speichergeräteverwaltung des ESX zeigt zwar den Controller, aber nicht mehr das Gerät selbst an. Der Pfad zum Gerät wird als “Broken” angezeigt.

Die Ursache liegt in einer “falschen” Einstellung der Pluggable storage architecture (PSA). Der Controllertreiber wird als ALUA SATP Modul geladen. Da hier aber kein Multipathing unterstütz wird, kann das Gerät nicht richtig angesprochen werden.

Um das zu beheben muss eine SATP Regel erstellt werden.

Eine genaue Anleitung gibt es in meinem Wiki.

Auch mit Version 7 der VMware Workstation kann nicht von USB gebootet werden. Einen kleinen Workaround möchte ich aber kurz beschreiben. Mit einem ISO Image (CD) kann ein Bootloader gestartet werden, der wiederum von USB starten kann.

Benötigt wird dazu natürlich ein CD-Rom LW in der VM. Mit einem kostenlosen Bootloader als ISO File wird die VM gestartet, der USB Stick verbunden und schon kann von USB gebootet werden. Eine ausführlichere Anleitung findet ihr im Amrila Wiki.

vmworkstationusb

VMware Hypervisor per Kickstart automatisiert einrichten

Mit dem Release von vSphere 4.1 hat VMware angekündig, künftig keine ESX Server mit Service Console mehr zu vertreiben. Künftig wird es nur noch den VMware Hypervisor (ESXi) geben. Viele ESX Admins müssen sich nun entscheiden, ob Sie den Schritt zur ESXi Variante jetzt, oder der nächsten Version gehen wollen. Meiner Erfahrung nach gehen viele bereits beim Wechsel auf 4.1 zur schlanken Hypervisor Edition über.

Ein direktes Upgrade von ESX 4.0 auf ESXi 4.1 ist nicht möglich. VMware hat dem Thema ein eigenes Upgradeportal gewidmet. Die sauberste Variante für einen Wechsel ist die Neuinstallation. Je nach Anzahl der vorhandenen Server ist dies mit mehr oder weniger Zeitaufwand verbunden.

Vorstellen möchte ich hier die Variante USB Stick. Da ich selber nur mit HP Hardware zu tun habe, bietet sich hier eine interessant Möglichkeit an. Nämlich das Kombinieren der USB Boot Sticks (Smart Start / DVD Firmware Upgrade) mit dem VMware Installations Image.

Alles was wir benötigen ist das USB Key Utility und ein ISO Image einer Smart Start. So lässt sich in kurzer Zeit ein bootfähiger USB Stick erstellen. Anschließend natürlich noch das VMware ISO Image darauf entpacken. Nun noch ein paar kleine Anpassungen durchführen und fertig ist der “HP Multi Installation USB Stick”.

Eine genaue Anleitung zum Erstellen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

hp-vmware-boot

Soll VMotion auf ESX Hosts mit unterschiedlichen CPU Typen eines Herstellers funktionieren, muss ein EVC Cluster unter VMware konfiguriert werden. Damit lässt sich der “kleinste gemeinsame Nenner” der CPU Befehle konfigurieren.

Vorteil : VMotion funktioniert mit unterschiedlichen CPU Generationen

Nachteil : Um die Kompatibilität zu gewährleisten werden CPU Befehle neuerer Prozessoren werden nicht verwendet (u.U. Performancenachteile)

Eine ausfĂĽhrliche Beschreibung (KB1003212) befindet sich in der VMware Knowledge Base.

vCenter UnterstĂĽtzung in EVC Cluster

evc-cluster-1

 

AMD CPU EVC Kompatibilität

evc-cluster-3

 

Intel CPU EVC Kompatibilität

evc-cluster-2

Vergabe der Portlizenzen per DPOD

Brocade Switches von HP verteilen per DPOD Portlizenzen. In Verbindung mit einem HP Blade werden einmal “verbrauchte” Portlizenzen nicht wieder freigegeben. Praktisches Beispiel – Verschieben des Blades in einem anderen Slot.

Mit DPOD Kommandos lässt sich das aber ohne Probleme ändern. Einfach per CLI (z.B. Telnet) auf den Swtich drauf.

 

Auflistung aller lizenzierten Ports

licensePort –show

 

Freigabe einer Lizenz

licensePort –release <Portnummer>

 

Lizenzieren eines Ports

licensePort –reserve <Portnummer>

 

san-switch

Ohne DNS funktioniert kein Microsoft Active Directory. Wichtig hierbei ist die _msdcs Zone. Was passiert aber wenn genau hier ein Fehler vorliegt?

Zuerst – keine Panik. Alle Einträge lassen sich relativ leicht wiederherstellen. Notwendig sind installierte Support Tools von Microsoft.

Aus dem Support Tools Verzeichnis anschlieĂźend folgende Befehle ausfĂĽhren :

dcdiag /fix

netdiag /fix

Damit werden die DNS / AD Parameter neu geschrieben. AuszufĂĽhren am Besten auf einem DC mit DNS Dienst.

Eventuell muss nun noch der DNS Cache gelöscht bzw. der Servername neu bei DNS registriert werden.

ipconfig /flushdns

ipconfig /registerdns

Viel wurde bereits geschrieben – iOS 4.2 ist da und endlich wird auch das iPad unterstützt. Aber auch iPhone Besitzer können mit kleinen Änderungen rechnen.

Die Lautstärkeregelung der Klingel – und Benachrichtigungstöne kann von den seitlichen Tasten komplett entkoppelt werden. Damit ist es möglich, nur noch die Systemlautstärke anzupassen.

tasten_iphone 

 

Ab 4.2 wird es außerdem möglich sein, pro Kontakt einen eigenen SMS Ton zu hinterlegen.

ton_kontakt 

 

Der Vollständigkeit wegen, das Icon für Sprachmemos wurde auch angepasst.

icon_memos

 

Mehr Ă„nderungen sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Hat jemand weitere Infos?

Mit dem kostenlosen Onlinedienst Airdropper ist es möglich, Dateien per Mail / Homepage direkt in eine Dropbox zu versenden. Somit ist es möglich, von Personen Dateien hochgeladen zu bekommen (ohne eure Accountdaten zu wissen).

Zuerst mĂĽsst ihr eure Dropbox auf der Airdropper Homepage  verbinden. AnschlieĂźend sendet ihr eine Mail an die Person, die euch Dateien hochladen soll. In dieser Mail ist ein zufällig generierter Link inkl. Passwort enthalten. Damit können per Browser ein oder mehrere Dateien gleichzeitig in die Dropbox hochgeladen werden.

 

image

Best Practices Konfiguration mit Advanced Performance Parametern

Viele Admins setzen Virtualisierung mit zentraler Storage ein. Oftmals kommt eine Kombination VMware vSphere und HP EVA zum Einsatz. Um ein optimales Zusammenspiel beider Komponenten zu erreichen sind bei der Installation / Konfiguration einige Dinge zu beachten. Wichtig ist eine richtige Konfiguration / Präsentation der LUNs, aber auch am Multipathing von VMware sollten Ă„nderungen vorgenommen werden. AuĂźerdem kann eine enorme Performancesteigerung erreicht werden, wenn an den richtigen Schrauben gedreht wird. 

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Einstellungen / Empfehlungen habe ich in meinem Wiki hinterlegt.

Ein kurzer Erfahrungsbericht – Das iPhone als Navigationssystem verwendet.

Das iPhone wird ja bekanntlich gerne auch als Navigationssystem verwendet. Neben den beiden MarktfĂĽhrern Navigon und TomTom (Affiliate Link) stehen verschiede Alternativen zur VerfĂĽgung. Ich selber verwende den MobileNavigator von NAVIGON (Affiliate Link).

Mit iOS 3.x und MobileNavigator 1.5.x hatte ich des öffteren Probleme mit dem GPS Empfang. Auf der Homepage von NAVIGON gibt es mehr oder weniger hilfreiche Lösungsansätze zu diesem Verhalten. Auch Google brachte mich nicht wirklich weiter (nur die Bestätigung – ich bin nicht allein mit meinem Problem). Ursache soll wohl der verbaute GPS Chip im iPhone 3GS sein. Super – fast 100 Euro für die Europe Variante umsonst ausgegeben. Glücklicherweise hatte Apple kurz nach dem NAVIGON Kauf iOS 4 freigegeben. Ab diesem Zeitpunkt waren meine Empfangsprobleme nicht mehr vorhanden. Ich benutze es inzwischen sehr viel und habe keine Probleme (OK Anfangs funktionierte die 3D Reality View nicht mehr – wurde aber mit Version 1.6 behoben. Dazu hab ich bereits einen Eintrag verfasst).

UPDATE 20.08.2010

Auch eine Autofahrt durch die Alpen (Brennerautobahn mit vielen Tunnel) hat die Navigon App inzwischen bestanden. Ich hatte keine Probleme mit dem GPS Empfang und wurde sicher ans Ziel gefĂĽhrt.

Stand heute kann ich also nur eine abosulte Kaufempfehlung für die NAVIGON Lösung geben.

T-Mobile Telekom Mobilfunk Kunden können 2 Jahre lang die NAVIGON select Edition kostenlos verwenden und per In-App-Kauf erweitern. Für alle, die eine kostenpflichtige Version kaufen, stehen unterschiedliche Editionen zur Auswahl.

Momentan gibt es auf die Varianten des MobileNavigator 50 %!!!! Preisnachlass (Stand 12.08.2010). GĂĽltig ist dieses Angebot bis 15.08.2010

navigon-eu NAVIGON MobileNavigator Europe

Enthaltene Karten:
Alle europäischen Länder

Preis: 89,99 EUR

navigon-eu10 NAVIGON MoblieNavigator EU10

Enthaltene Karten
Belgien, Dänemark, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweiz, Schweden

Preis: 74,99 EUR

Selbstverständlich sind auch die US Edition usw. momentan zum halben Preis erhältlich.